Dieser Thunfischsalat ist in 25 Minuten fertig und braucht keine Kochkenntnisse. Thunfisch aus der Dose trifft auf buntes Gemüse, Mais und hartgekochte Eier – gebunden von einem cremigen Joghurt-Senf-Dressing. Das ist die klassische deutsche Version: bunter und gemüsereicher als das amerikanische Original, leichter als ein reiner Mayonnaise-Salat.

Zutaten für Thunfischsalat

Zutaten für Portionen

Für den Salat

ZutatMengeHinweise
Thunfisch in eigenem Saft370 g2 Dosen à 185 g, gut abgetropft
Eier4 Stückhartgekocht, geviertelt
Mais200 gaus der Dose, abgetropft
rote Paprika1 Stückin kleine Würfel geschnitten
rote Zwiebel1 Stückfein gewürfelt
Salatgurke0.5 Stückgewürfelt
Petersilie3 ELfrisch, gehackt

Für das Dressing

ZutatMengeHinweise
Naturjoghurt4 EL3,5 % Fett
Mayonnaise2 EL
Zitronensaft1 ELfrisch gepresst
Dijon-Senf1 TLoder mittelscharfer Senf
Salz und schwarzer Pfeffernach Geschmack

Zubereitung

  1. Eier kochen: Eier in kaltem Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und 9–10 Minuten hartkochen. Kalt abschrecken, pellen und in Viertel oder grobe Stücke schneiden.
  2. Gemüse vorbereiten: Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Gurke würfeln (nach Belieben schälen). Zwiebel fein hacken. Petersilie grob hacken.
  3. Thunfisch abtropfen: Thunfisch in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Mit einer Gabel locker auseinanderzupfen – nicht zu fein, die Stücke sollen noch etwas Textur haben.
  4. Dressing anrühren: Joghurt, Mayonnaise, Zitronensaft und Senf in einer kleinen Schüssel glatt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Salat vermengen: Thunfisch, Mais, Paprika, Zwiebel, Gurke und Petersilie in einer großen Schüssel mischen. Dressing darübergeben und alles gut vermengen.
  6. Eier unterheben und ruhen lassen: Die Eier zum Schluss vorsichtig unterheben, damit sie nicht zerfallen. Den Salat 10–15 Minuten ziehen lassen, nochmals abschmecken und servieren.

Variationen

Wer den Salat noch leichter mag, lässt die Mayonnaise weg und ersetzt sie durch einen weiteren Löffel Joghurt und etwas mehr Zitronensaft. Für die mediterrane Variante kommt statt Joghurt-Dressing nur Olivenöl und Zitronensaft zum Einsatz – dazu schwarze Oliven, Kapern und Rucola statt Mais.

Thunfisch-Nudelsalat gelingt mit 200 g kurzen Nudeln (Farfalle oder Fusilli), die al dente gekocht und abgekühlt werden. Einfach unter den fertig angemachten Thunfischsalat heben – das ergibt eine sättigende Hauptmahlzeit.

Als Brotaufstrich oder Sandwich-Füllung den Salat etwas feiner hacken und die Mayonnaise-Menge leicht erhöhen. Wer mag, kann noch etwas Frischkäse einrühren. Wir haben dazu auch ein eigenes Thunfisch-Sandwich-Rezept. Wer Thunfisch lieber warm mag, findet mit unserer Thunfisch Pasta eine aromatische Alternative.


Was passt gut zu Thunfischsalat?

Thunfischsalat passt zu vielem: als Beilage zu gegrillten Kartoffeln, geröstetem Baguette oder Knäckebrot. Als Hauptgericht harmoniert er mit einem frischen grünen Blattsalat oder gedämpftem Gemüse. Als Dip oder Aufstrich passt er zu Gemüsesticks (Karotten, Sellerie, Paprika). Für ein leichtes Mittagessen reicht man ihn auf Vollkornbrot oder Toastbrot.

Kann man Thunfischsalat am nächsten Tag noch essen?

Ja – Thunfischsalat hält sich im Kühlschrank (abgedeckt) 2–3 Tage. Das Dressing zieht ein und der Salat wird etwas kompakter, aber der Geschmack ist oft sogar intensiver. Vor dem Servieren kurz durchrühren und bei Bedarf mit etwas Zitronensaft oder Joghurt auffrischen. Hartgekochte Eier aber am besten frisch dazugeben, da sie mit der Zeit gummiartig werden.

Ist Thunfischsalat am Abend gesund?

Ja, Thunfischsalat ist ein gutes Abendessen. Thunfisch liefert viel Protein (ca. 25 g pro Dose) bei wenig Kalorien und kaum Kohlenhydraten – ideal für eine leichte Abendmahlzeit. Mit dem Joghurt-Senf-Dressing statt purer Mayonnaise bleibt der Kaloriengehalt überschaubar (ca. 200–250 kcal pro Portion). Die Gemüseanteile liefern Ballaststoffe und Vitamine.

Thunfisch in Öl oder in eigenem Saft?

Für Thunfischsalat empfiehlt sich Thunfisch in eigenem Saft: Er ist magerer, intensiver im Eigengeschmack und nimmt das Dressing besser auf. Thunfisch in Öl bringt mehr Kalorien und einen fettigeren Charakter – wenn verwendet, unbedingt sehr gut abtropfen lassen und die Mayonnaise im Dressing reduzieren, da das Öl sonst alles zu schwer macht.

Kann ich den Thunfischsalat einfrieren?

Nein – Thunfischsalat mit Mayonnaise, Joghurt und rohem Gemüse eignet sich nicht zum Einfrieren. Das Dressing trennt sich beim Auftauen, das Gemüse wird matschig, die Eier gummiartig. Lieber frisch zubereiten oder im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren.