Die Strawberry Colada ist die fruchtig-rote Schwester der klassischen Piña Colada – mit frischen Erdbeeren, cremiger Kokosmilch, Ananassaft und weißem Rum. Das Erdbeerpüree, das langsam durch den Cocktail zieht, sorgt für einen atemberaubenden Farbverlauf im Glas. Das Rezept gelingt in nur 10 Minuten und funktioniert ebenso gut mit Tiefkühlerdbeeren.
Zutaten für die Strawberry Colada
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Erdbeeren | 150 g | frisch oder TK, aufgetaut |
| Kokosmilch | 120 ml | aus der Dose, Vollmilch gut schütteln |
| Sahne | 60 ml | mind. 30 % Fett |
| Ananassaft | 160 ml | ungezuckert |
| Rum | 80 ml | weißer Rum, z. B. Bacardi |
| Crushed Ice | 200 g | ca. 2 Handvoll |
| Erdbeeren | 2 Stück | zum Garnieren |
| Minzblätter | zum Garnieren, optional |
Zubereitung
- Erdbeeren vorbereiten: Erdbeeren waschen und die Grünblätter entfernen. Zwei der schönsten Beeren beiseitestellen – sie kommen später als Deko ins Glas. Die restlichen Erdbeeren mit einem Stabmixer oder im Standmixer fein pürieren.
- Crushed Ice in Gläser füllen: Jeweils eine Handvoll Crushed Ice in zwei vorgekühlte hohe Gläser oder Hurricane-Gläser füllen. Vorgekühlte Gläser halten den Cocktail deutlich länger kalt.
- Cocktail shaken: Die restliche Handvoll Crushed Ice in den Shaker geben. Kokosmilch, Sahne, Ananassaft und Rum hinzufügen. Den Shaker fest verschließen und 15–20 Sekunden kräftig schütteln, bis die Außenseite des Shakers richtig kalt und leicht beschlagen ist.
- Einschenken: Den Cocktail durch das Barsieb gleichmäßig auf die beiden Gläser verteilen und dabei über das Eis gießen.
- Erdbeerpüree einarbeiten: Das Erdbeerpüree mit einem Löffel langsam an der Glasinnenwand hinunterlaufen lassen und anschließend einmal vorsichtig einrühren – nicht durchmischen. So entsteht der typische rot-weiße Farbverlauf.
- Garnieren und servieren: Jedes Glas mit einer Erdbeere und ein paar Minzblättern dekorieren. Sofort mit einem Strohhalm servieren.
Utensilien für die Strawberry Colada
Zum Mixen werden folgende Hilfsmittel benötigt: ein Cocktailshaker (Cobbler oder Boston Shaker), ein Barsieb, ein Stabmixer oder Standmixer für das Erdbeerpüree sowie zwei hohe Gläser (Hurricane- oder Highball-Glas). Wer kein Crushed Ice kaufen möchte, schlägt Eiswürfel im Gefrierbeutel kurz mit einem Nudelholz klein. Ein Barmaß (Jigger) hilft dabei, Rum und Säfte präzise abzumessen – gerade beim ersten Mal lohnt sich die Genauigkeit.
Tipps für die perfekte Strawberry Colada
Tiefkühl-Erdbeeren funktionieren hervorragend – einfach vollständig auftauen lassen, bevor sie püriert werden. Der Vorteil: TK-Erdbeeren werden auf dem Höhepunkt der Reife eingefroren und schmecken oft intensiver als blasse Supermarkt-Erdbeeren außerhalb der Saison.
Kokosmilch richtig verwenden: Eine Dose Kokosmilch schütteln, bevor sie geöffnet wird – das Kokosfett setzt sich beim Stehen oben ab. Wer es besonders süß und cremig mag, ersetzt einen Teil der Kokosmilch durch Cream of Coconut (z. B. Coco López). Cream of Coconut ist gesüßt, also die Menge Ananassaft leicht reduzieren.
Crushed Ice selbst machen: Einfach Eiswürfel in einen sauberen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerstoßen. Alternativ funktioniert ein Standmixer im Puls-Modus. Je feiner das Eis, desto cremiger wird der Cocktail.
Der Farbverlauf gelingt besser, wenn Cocktail und Püree eine ähnliche Temperatur haben. Wer das Erdbeerpüree ebenfalls leicht gekühlt verwendet, verhindert, dass es sofort durch den Drink sinkt.
Alkohol-Tipp: Weißer Rum wie Bacardi oder Havana Club 3 años ist die traditionelle Wahl. Ein leicht aromatischer goldener Rum (z. B. Appleton Special) gibt der Strawberry Colada eine dezente Vanillenote.
Variationen
Alkoholfrei (Virgin Strawberry Colada): Einfach den Rum weglassen und die Menge Ananassaft auf 220 ml erhöhen. Das Ergebnis ist ein erfrischender Fruchtdrink, der auch für Kinder geeignet ist. Unser Virgin Piña Colada Rezept zeigt, wie gut das funktioniert.
Chi Chi: Wer keinen Rum im Haus hat, kann ihn durch die gleiche Menge Wodka ersetzen. Der Cocktail heißt dann offiziell „Chi Chi“ und schmeckt etwas neutraler, aber nicht weniger lecker.
Frozen Strawberry Colada: Alle Zutaten inklusive des Eises direkt in einen leistungsstarken Standmixer geben und zu einem Slush mixen. Kein Shaken nötig – das Ergebnis ist ein dickerer, eisgekühlterer Drink.
Mango Colada: Erdbeerpüree durch frisch pürierte Mango ersetzen. Ergibt einen noch tropischeren Charakter und ein leuchtendes Orange-Gelb statt Erdbeerrot.
Ohne Sahne: Wer es leichter mag, lässt die Sahne einfach weg und erhöht die Kokosmilch auf 180 ml. Das Ergebnis ist etwas weniger cremig, dafür leichter und kalorienärmer. Wer es noch fruchtiger möchte, findet im Strawberry Caipirovka eine schöne Alternative.
Kaloriengehalt der Strawberry Colada
Eine Portion Strawberry Colada (ca. 280 ml) enthält etwa 280–320 kcal. Der größte Anteil entfällt auf Rum, Kokosmilch und Sahne. Wer Kalorien sparen möchte, kann die Sahne durch fettreduzierte Kokosmilch ersetzen und den Rum auf 50 ml reduzieren. Die alkoholfreie Variante liegt bei etwa 160–180 kcal pro Portion. Als gelegentlicher Sommercocktail ist die Strawberry Colada eine vertretbare Genussempfehlung.
Die Geschichte der Piña Colada
Die Strawberry Colada ist eine Abwandlung der Piña Colada, dem Nationalgetränk Puerto Ricos. Die Ursprungsgeschichte des Drinks ist bis heute umstritten: Ramón Marrero Pérez soll den Drink 1954 im Caribe Hilton Hotel in San Juan erfunden haben – auf der Suche nach einem Cocktail, der den Geist der karibischen Insel einfängt. Gleichzeitig beansprucht das Restaurant La Barrachina in San Juan die Erfindung für sich und datiert sie auf das Jahr 1963.
Was sicher ist: Der Name „Piña Colada“ bedeutet auf Spanisch „durchgesiebte Ananas“ und verweist auf die gepresste oder pürierte Frucht als zentrales Element. Puerto Rico erklärte den Drink 1978 offiziell zum Nationalcocktail – ein Titel, den er bis heute trägt.
Die Strawberry Colada entstand als sommerliche Variante: Das Erdbeerpüree wurde nicht nur wegen des Geschmacks populär, sondern vor allem wegen des optischen Effekts – der leuchtend rote Farbverlauf im Glas machte sie schnell zum Insta-Star der Sommerdrinks.
Weitere Cocktails mit Erdbeere und Kokos
Wer die Kombination aus Erdbeere und tropischen Früchten liebt, findet auf rezept.biz weitere passende Rezepte: Die Strawberry Mimosa ist eine spritzige Alternative mit Sekt. Wer es etwas kräftiger mag, probiert die Strawberry Caipirovka mit Wodka. Für eine tropische Variante ohne Erdbeere bietet der Swimming Pool mit Kokos und Blauraçao eine aufregend bunte Alternative.
Welche Zutaten brauche ich für eine Strawberry Colada?
Eine Strawberry Colada braucht Erdbeeren (frisch oder TK), Kokosmilch, Sahne, Ananassaft, weißen Rum und Crushed Ice. Optional ergänzt Cream of Coconut den Kokosgeschmack und macht den Drink noch cremiger. Zur Garnitur eignen sich Erdbeeren und Minzblätter.
Kann man eine Strawberry Colada auch alkoholfrei machen?
Ja, einfach den Rum weglassen und die Menge Ananassaft leicht erhöhen (auf ca. 220 ml für 2 Cocktails). Die alkoholfreie Version heißt Virgin Strawberry Colada und schmeckt genauso fruchtig und cremig.
Was ist der Unterschied zwischen Kokosmilch und Cream of Coconut?
Kokosmilch ist ungesüßt und hat einen milden Kokosgeschmack. Cream of Coconut (z. B. Coco López) ist dagegen stark gesüßt und deutlich dicker – sie kommt ursprünglich aus der Barmanufaktur und wird speziell für Cocktails wie die Piña Colada verwendet. Wer Cream of Coconut einsetzt, sollte die Menge Ananassaft reduzieren, um den Cocktail nicht zu süß zu machen.
Welche Sahne ist am besten für eine Strawberry Colada?
Normale flüssige Sahne mit mindestens 30 % Fettgehalt ist die richtige Wahl. Sie lässt sich gut schütteln und gibt dem Cocktail seine cremige Textur. Aufgeschlagene Sahne eignet sich nur für die Garnitur, nicht für den Shaker.
Wie schmeckt eine Strawberry Colada?
Eine Strawberry Colada schmeckt süß-fruchtig mit deutlichem Erdbeeraroma, einem cremigen Kokosunterton und der leichten Frische des Ananassafts. Der Rum ist dezent im Hintergrund spürbar, ohne zu dominieren. Insgesamt ist der Drink cremig, erfrischend und tropisch – ein typischer Sommercocktail.
In was für einem Glas wird eine Strawberry Colada serviert?
Traditionell wird eine Strawberry Colada in einem hohen Hurricane-Glas oder einem langen Tumbler serviert – beides fasst genug Crushed Ice und zeigt den schönen Farbverlauf optimal. Alternativ eignet sich ein großes Weinglas oder ein Tiki-Glas.
Was beinhaltet eine Pina Colada?
Die klassische Piña Colada besteht aus weißem Rum, Kokosmilch oder Cream of Coconut, Ananassaft und Crushed Ice. Die Strawberry Colada ergänzt dieses Grundrezept um Erdbeerpüree und Sahne, was ihr die rote Farbe und eine noch cremigere Textur verleiht.
Was bedeutet Colada auf Deutsch?
Das spanische Wort „Colada“ bedeutet so viel wie „durchgesiebt“ oder „durchgepresst“ – es verweist auf die Methode, Ananas auszupressen oder durchzupassieren, die ursprünglich für die Piña Colada verwendet wurde. Der Name „Piña Colada“ lässt sich also mit „durchgesiebte Ananas“ übersetzen.