
Fluffige, dicke Pancakes wie aus einer amerikanischen Diner-Küche – mit ein paar einfachen Tricks gelingen sie auch zu Hause perfekt. Das Geheimnis liegt in Backpulver und einem lockeren Teig, den man kaum rührt. Fertig in unter 30 Minuten, beliebt bei Groß und Klein.
Zutaten für Pancakes
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Mehl | 200 g | Type 405 |
| Milch | 300 ml | oder Buttermilch |
| Eier | 2 Stück | Größe M |
| Butter | 30 g | geschmolzen, plus etwas zum Braten |
| Backpulver | 2 TL | |
| Zucker | 1 EL | |
| Salz | 1 Prise |
Zubereitung
- Trockene Zutaten mischen: Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermengen.
- Feuchte Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel Eier aufschlagen, Milch und geschmolzene Butter dazugeben und kurz verrühren.
- Teig zusammenführen: Die feuchten Zutaten in die trockenen gießen und nur so lange rühren, bis alles gerade eben verbunden ist. Klümpchen sind völlig in Ordnung – wer zu lang rührt, macht die Pancakes zäh.
- 5 Minuten ruhen lassen: Den Teig 5 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit aktiviert das Backpulver und der Teig wird luftiger.
- Pancakes braten: Eine Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und leicht mit Butter einfetten. Pro Pancake etwa 2–3 EL Teig in die Mitte geben. Sobald die Oberfläche blasen wirft und die Ränder matt wirken (ca. 2 Minuten), wenden und weitere 1–2 Minuten fertig backen.
- Warm halten und servieren: Fertige Pancakes im Backofen bei 80 °C warm halten, bis alle gebacken sind. Mit Ahornsirup, frischen Früchten oder Butter servieren.
Womit servieren?
Pancakes schmecken am besten frisch und heiß. Ahornsirup ist der amerikanische Standard – wer es fruchtiger mag, greift zu frischen Blaubeeren, Erdbeeren oder Bananenscheiben. Auch Schlagsahne und ein Klecks Butter direkt auf den warmen Stack sind beliebt. Für eine herzhafte Variante passen gebackener Speck oder ein pochiertes Ei dazu.
Variationen
Buttermilch-Pancakes: Die Milch einfach durch Buttermilch ersetzen – das macht die Pancakes noch fluffiger und gibt eine leicht säuerliche Note. Blaubeer-Pancakes: Frische oder tiefgekühlte Blaubeeren direkt in den Teig geben oder auf die Pfanne streuen, kurz nachdem der Teig gelaufen ist. Schokoladen-Pancakes: 2 EL Kakao unter die trockenen Zutaten mischen. Wer hingegen dünne, gerollte Pfannkuchen bevorzugt, findet bei uns das klassische Pfannkuchen Rezept.
Der Unterschied zwischen Pancakes und Pfannkuchen
Pancakes sind dicker und fluffiger als deutsche Pfannkuchen – das liegt am Backpulver im Teig und an einem höheren Mehlanteil. Während deutsche Pfannkuchen hauchdünn ausgerollt werden und sich gut rollen lassen, sind amerikanische Pancakes eher kleine dicke Scheiben. In den USA gibt es regionale Unterschiede: New York kennt sie groß und dünn, der Süden der USA liebt sie klein, dick und fluffig mit Buttermilch.
Warum werden meine Pancakes nicht fluffig?
Häufigster Fehler: zu viel Rühren. Den Teig nur kurz vermengen – Klümpchen gehören dazu. Außerdem sollte Backpulver frisch sein und die Pfanne nicht zu heiß, damit die Pancakes innen gar werden, bevor außen alles verbrennt.
Was braucht man für Pancakes?
Die Grundzutaten sind Mehl, Milch, Eier, Butter, Backpulver, Zucker und Salz. Mit Buttermilch statt normaler Milch werden sie besonders fluffig. Mehr braucht es nicht.
Kann man Pancake-Teig vorbereiten?
Ja, der Teig hält im Kühlschrank bis zu 12 Stunden. Am nächsten Morgen kurz umrühren – er kann etwas eindicken, dann einfach einen Schluck Milch unterrühren.
Wie erkenne ich, wann Pancakes gewendet werden müssen?
Sobald die Oberfläche Blasen wirft und die Ränder nicht mehr glänzend-flüssig aussehen, ist es Zeit zum Wenden – das dauert je nach Hitze 1,5 bis 2 Minuten.
Kann man Pancakes einfrieren?
Sehr gut sogar. Fertig gebratene Pancakes auf einem Backblech einfrieren, dann stapeln und in einem Gefrierbeutel aufbewahren. Zum Aufwärmen einfach in den Toaster oder kurz in die Pfanne.