Cremig, süß und wohlig warm im Geschmack: Der Zimt-Bananen-Milkshake vereint reife Bananen mit kräftigem Zimt zu einem Shake, der auch an kälteren Tagen verführt. Er ist in wenigen Minuten fertig, braucht keine aufwändigen Zutaten und schmeckt Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen.

Zutaten für den Zimt-Bananen-Milkshake

Zutaten für Portionen

ZutatMengeHinweise
Bananen2 Stückreif, möglichst braun gefleckt
Vollmilch300 mlkalt
Vanilleeis150 gca. 3 Kugeln
Zimt1 TLgemahlen
Honig1 ELoder nach Geschmack
Vanilleextrakt1 TLoptional
Schlagsahnezum Garnieren, optional
Zimtzum Bestäuben

Zubereitung

  1. Bananen vorbereiten: Die Bananen schälen und in grobe Stücke schneiden. Sehr reife Bananen mit braunen Flecken eignen sich am besten – sie sind süßer und lassen sich leichter mixen.
  2. Alles in den Mixer: Bananenstücke, kalte Milch, Vanilleeis, Zimt, Honig und nach Wunsch den Vanilleextrakt in einen leistungsstarken Mixer geben.
  3. Mixen: Alles auf höchster Stufe 30–45 Sekunden cremig mixen, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Wer einen dickeren Shake möchte, gibt ein paar Eiswürfel hinzu und mixt nochmals kurz.
  4. Abschmecken: Den Shake probieren und bei Bedarf noch mehr Honig oder Zimt ergänzen. Wer es süßer mag, kann auch einen halben Teelöffel mehr Honig einrühren.
  5. Servieren: Den Milkshake in zwei hohe Gläser füllen. Nach Wunsch mit einem Klecks Schlagsahne toppen und mit einer Prise Zimt bestäuben. Sofort servieren.

Variationen

Mit gefrorenen Bananen: Wer einen besonders dicken und kalten Shake mag, schält die Bananen vorab und friert sie ein – am besten über Nacht. Der Shake wird dadurch auch ohne viel Eis zum cremigen Frozen Shake.

Vegan: Hafermilch oder Mandelmilch ersetzen die Kuhmilch problemlos. Statt Vanilleeis eignet sich veganes Kokos- oder Hafereis. Den Honig durch Ahornsirup tauschen.

Mit Erdnussbutter: Ein gehäufter Esslöffel Erdnussbutter macht den Shake sättigender und verleiht ihm eine nussige Note – ein beliebter Snack nach dem Sport.

Mit Zimtsirup: Wer auf Honig verzichten möchte, kann stattdessen selbst gemachten Zimtsirup verwenden – das verstärkt das Zimtaroma noch einmal deutlich.

Mit Schokolade: Ein Esslöffel Kakaopulver oder ein Spritzer Schokosauce verwandeln den Shake in eine Zimt-Schoko-Bananen-Variante. Wer es noch ausgefallener mag, findet im After-Eight-Milkshake eine Idee mit Minzschokolade.

Tipps für den perfekten Shake

Der wichtigste Faktor ist die Reife der Bananen: Je mehr braune Flecken, desto süßer und aromareicher wird der Shake. Wer keine überreifen Bananen zur Hand hat, kann auch gefrorene Bananenstücke aus dem Tiefkühlvorrat verwenden.

Für einen besonders seidigen Shake lohnt es sich, alle Zutaten möglichst kalt zu verwenden. Milch aus dem Kühlschrank und Eis direkt aus dem Gefrierfach sorgen für die beste Konsistenz. Wer ohne Eis arbeitet, kann stattdessen 4–5 Eiswürfel ergänzen.

Milkshakes – ein amerikanisches Phänomen

Der Milkshake hat seinen Ursprung in den USA des späten 19. Jahrhunderts. Der Begriff tauchte erstmals um 1885 auf und bezeichnete damals noch ein alkoholisches Getränk aus Whiskey, Eiern und Milch – ähnlich einem Eierlikör. Erst um die Jahrhundertwende wandelte sich das Rezept hin zu einem Kaltgetränk mit Milch, Sirup und crushed ice.

Mit der Verbreitung der elektrischen Mixer in den 1920er-Jahren entstand der Milkshake, den wir heute kennen: Milch und Eis werden cremig aufgeschlagen, verfeinert mit Frucht, Schokolade oder Vanille. In den amerikanischen Drugstore-Soda-Fountains der 1950er wurde er zur Ikone der Popkultur.

Die Zimt-Variante ist vor allem in den USA und Lateinamerika beliebt, wo Zimt als Gewürz in Milchgetränken eine lange Tradition hat – man denke an das mexikanische Horchata oder den kolumbianischen Avena con Canela.


Wie macht man einen Zimt-Bananen-Milkshake?

Für einen Zimt-Bananen-Milkshake einfach 2 reife Bananen, 300 ml kalte Milch, 3 Kugeln Vanilleeis, 1 TL Zimt und 1 EL Honig in einen Mixer geben und cremig mixen. Das Ganze dauert keine 5 Minuten und ergibt 2 große Portionen.

Wie gesund ist ein Zimt-Bananen-Milkshake?

Ein selbst gemachter Zimt-Bananen-Milkshake liefert Kalium und Magnesium aus den Bananen, Kalzium aus der Milch und antioxidative Verbindungen aus dem Zimt. Gegenüber gekauften Shakes enthält er keine Konservierungsstoffe und deutlich weniger Zucker – solange man es mit dem Honig nicht übertreibt. Als gelegentlicher Genuss ist er eine nährstoffreiche Wahl.

Kann ich den Shake auch ohne Eis machen?

Ja. Wer kein Vanilleeis zur Hand hat, kann stattdessen 4–5 Eiswürfel und 2 EL Naturjoghurt oder Schmand verwenden. Der Shake wird etwas weniger süß und dicker, bleibt aber cremig. Alternativ funktioniert auch eine gefrorene Banane als Eisersatz.

Warum wird mein Bananen-Milkshake zu dünn?

Das passiert meistens, wenn die Bananen nicht reif genug oder die Zutaten nicht kalt genug sind. Unreife Bananen enthalten weniger natürlichen Zucker und Stärke, die den Shake andicken. Hilfe schafft eine gefrorene Banane oder etwas mehr Vanilleeis.

Wie lange ist ein Bananen-Milkshake haltbar?

Am besten sofort trinken – Bananen oxidieren schnell und der Shake kann innerhalb von 30 Minuten eine bräunliche Farbe annehmen. Wer ihn vorbereiten möchte, bewahrt ihn zugedeckt im Kühlschrank auf und trinkt ihn innerhalb von 1–2 Stunden. Ein Spritzer Zitronensaft verlangsamt das Anlaufen leicht.

Kann ich den Milkshake vegan machen?

Ja, ohne Probleme. Hafermilch oder Mandelmilch ersetzen die Kuhmilch, veganes Eis auf Hafer- oder Kokosbasis das Vanilleeis. Den Honig durch Ahornsirup oder Agavendicksaft tauschen – fertig ist die vegane Version.