Kaiserschmarrn Rezept – Das Original aus Österreich

Kaiserschmarrn ist ein österreichischer Dessert-Pfannkuchen, der in der Pfanne gerissen und mit Puderzucker bestäubt wird. Fluffig, leicht süß und in wenigen Minuten fertig – dazu passt traditionell Zwetschgenröster oder Apfelmus. Dieses Rezept gelingt auch ohne Vorkenntnisse.

Zutaten für Kaiserschmarrn

Zutaten für Portionen

ZutatMengeHinweise
Mehl120 gType 405 oder Weizenmehl glatt
Milch250 ml
Eier3 Stückgetrennt
Zucker2 EL
Salz1 Prise
Butter30 gzum Braten
Rosinen2 ELoptional, klassisch
Puderzucker2 ELzum Bestäuben

Zubereitung

  1. Eiweiß steif schlagen: Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das macht den Kaiserschmarrn besonders fluffig.
  2. Teig anrühren: Eigelbe, Zucker und Mehl verrühren. Milch nach und nach einrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Den steifen Eischnee vorsichtig unterheben.
  3. Braten: Butter in einer großen, ofenfesten Pfanne aufschäumen lassen. Teig hineingeben, Rosinen darüberstreuen. Bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten stocken lassen, bis der Boden goldbraun ist.
  4. Im Ofen fertig garen: Pfanne in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen geben und 5–8 Minuten fertig garen, bis der Kaiserschmarrn durchgestockt ist. Alternativ: mit einem Deckel in der Pfanne fertig stocken lassen.
  5. Reißen und servieren: Den Kaiserschmarrn mit zwei Gabeln in unregelmäßige Stücke reißen. Nochmal kurz in der Pfanne wenden, mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

Womit servieren?

Traditionell kommt zum Kaiserschmarrn Zwetschgenröster – ein eingekochtes Pflaumenmus aus Österreich. Auch Apfelmus, frische Beeren oder Preiselbeeren passen gut. Ein Klecks Schlagsahne rundet das Dessert ab.

Variationen

Ohne Rosinen: Für alle, die keine Rosinen mögen – einfach weglassen oder durch gehackte Mandeln oder Cranberrys ersetzen. Mit Rum: Rosinen vorher in Rum einweichen – das macht sie saftiger und gibt dem Gericht eine erwachsene Note. Kaiserschmarrn mit Ricotta: 100 g Ricotta unter den Teig heben für eine besonders cremige Variante. Wer noch ein weiteres österreichisches Mehlspeisen-Rezept sucht: unser Scheiterhaufen Rezept ist ein weiterer Klassiker der Wiener Küche.

Die Geschichte des Kaiserschmarrns

Der Name verrät die Herkunft: Kaiser Franz Joseph I. soll das Gericht besonders geliebt haben. Einer Legende nach entstand es, als ein Koch zu viel Teig in die Pfanne goss und ihn, statt ihn wegzuwerfen, zerriß und dem Kaiser servierte. Ob das stimmt, ist unbekannt – fest steht, dass Kaiserschmarrn heute zu den bekanntesten Süßspeisen Österreichs und Bayerns gehört.


Wie bekommt man Kaiserschmarrn fluffig?

Das Geheimnis: Eiweiß separat steif schlagen und vorsichtig unterheben. Nicht zu stark rühren, sonst verliert der Eischnee seine Wirkung. Außerdem: nicht zu lange braten, damit er saftig bleibt.


Was für Zutaten braucht man für Kaiserschmarrn?

Die Basis: Mehl, Milch, Eier, Zucker, Butter und Puderzucker. Rosinen sind traditionell, aber optional. Mehr braucht ein guter Kaiserschmarrn nicht.


Wie wird Kaiserschmarrn gebraten?

In einer Pfanne mit Butter bei mittlerer Hitze, bis der Boden goldbraun ist. Dann im Ofen oder mit Deckel fertig garen. Am Ende mit zwei Gabeln in Stücke reißen und nochmal kurz in der Pfanne wenden.


Welches Mehl eignet sich für Kaiserschmarrn?

Am besten Weizenmehl Type 405 (oder österreichisches „Weizenmehl glatt“). Es ergibt einen zarten, luftigen Teig. Dinkelmehl funktioniert auch, macht den Schmarrn aber etwas kompakter.


Kann man Kaiserschmarrn auch ohne Backofen machen?

Ja. Den Teig bei niedriger Hitze mit Deckel auf dem Herd fertig stocken lassen – das dauert etwas länger, funktioniert aber genauso gut.