Mojito

Der Mojito ist ein kubanischer Longdrink aus weißem Rum, frischer Limette, Minze, Rohrzucker und Sodawasser. Er transportiert Karibik-Feeling in jedem Schluck – erfrischend, leicht und aromatisch. Mit wenigen Zutaten und in unter fünf Minuten zubereitet, gehört er weltweit zu den beliebtesten Cocktails.

Zutaten für einen Mojito

Zutaten für Cocktail

ZutatMengeHinweise
Weißer Rum50 mlKubanischer Rum, z.B. Havana Club 3 Años
Limette0,5 Stückfrisch gepresst
Frische Minzblätter2 ZweigeSpearmint oder kubanische Yerba Buena
Weißer Rohrzucker2 TLoder 15 ml Zuckersirup
Sodawassergut gekühlt, zum Auffüllen
Eiswürfeloder Crushed Ice

Zubereitung

  1. Zucker und Limette: Weißen Rohrzucker in ein hohes Cocktailglas geben. Die halbe Limette auspressen und den Saft direkt ins Glas geben.
  2. Minze andrücken: Die Minzblätter sanft in den Händen andrücken, um die ätherischen Öle freizusetzen, und zum Limetten-Zucker-Gemisch geben. Nicht zerreiben – das macht den Drink bitter.
  3. Rum hinzufügen: Den weißen Rum dazugeben und alles mit einem Barlöffel gut verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  4. Eis und Sodawasser: Das Glas mit Eiswürfeln auffüllen und mit gekühltem Sodawasser aufgießen. Nochmals vorsichtig umrühren.
  5. Garnieren: Mit einem frischen Minzzweig und einer Limettenscheibe garnieren. Mit einem Strohhalm servieren.

Variationen des Mojito

Den alkoholfreien Virgin Mojito erhält man, wenn man den Rum durch Ginger Ale ersetzt – alle anderen Zutaten bleiben gleich. Ebenso lässt sich der Rum gegen Wodka (Mojito Russo) oder Gin (Gin Mojito) tauschen. Wer es fruchtiger mag, gibt Erdbeeren, Mango oder Himbeeren dazu – diese Variante heißt Frucht-Mojito. Brauner Rohrzucker statt weißem gibt dem Drink eine leicht karamellige Note, und ein Schuss Blue Curaçao sorgt für einen blauen Farbeffekt.

Die Geschichte des Mojito

Der Mojito stammt aus Kuba und ist der wohl bekannteste Vertreter von Rum-Cocktails. Das genaue Ursprungsrezept ist nicht überliefert. Aus dem frühen 16. Jahrhundert ist jedoch eine ähnliche Rezeptur bekannt, die dem Seefahrer Francis Drake zur Linderung von Beschwerden gereicht wurde – sein Spitzname „el Draque“ gab diesem frühen Vorläufer seinen Namen.

Mit wachsender Rum-Produktion in der Karibik wurde der Zuckerrohrschnaps durch hochwertigen Rum ersetzt. Warum sich der Name „Mojito“ ab dem frühen 20. Jahrhundert durchsetzte, ist nicht eindeutig geklärt. Eine populäre Theorie leitet ihn vom afrikanischen Wort „mojo“ ab – eine Sammlung von Zauberutensilien. „Mojito“ würde demnach so viel bedeuten wie „kleiner Zauber“.


Wo stammt der Mojito her?

Der Mojito stammt aus Kuba und ist eng mit der Hauptstadt Havanna verbunden. Seine Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, als eine ähnliche Rezeptur dem Seefahrer Francis Drake gereicht wurde. Als eigenständiger Cocktail etablierte er sich ab dem frühen 20. Jahrhundert in kubanischen Bars.

Was bedeutet Mojito?

Der Name „Mojito“ leitet sich wahrscheinlich vom afrikanischen Wort „mojo“ ab, das eine Sammlung von Zauberutensilien oder einen Glücksbringer bezeichnet. „Mojito“ wäre damit die kubanische Verniedlichungsform – übersetzt etwa „kleiner Zauber“. Eine andere Theorie führt den Namen auf das spanische Wort „mojado“ (nass, befeuchtet) zurück.

Wie spricht man Mojito aus?

Mojito wird auf Spanisch „Mo-Chi-to“ ausgesprochen – das „j“ klingt wie ein weiches „ch“ oder „h“. Die eingedeutschte Aussprache „Mo-Ji-to“ ist weit verbreitet, aber nicht korrekt. Der Wortakzent liegt auf der mittleren Silbe: mo-CHI-to.

Was sind die klassischen Zutaten eines Mojito?

Ein klassischer Mojito besteht aus fünf Zutaten: weißem kubanischen Rum (50 ml), frisch gepresstem Limettensaft (eine halbe Limette), weißem Rohrzucker (2 TL), frischen Minzblättern (2 Zweige) sowie Sodawasser und Eiswürfeln. Qualität der Zutaten – vor allem Rum und frische Minze – macht den entscheidenden Unterschied.

Warum darf man die Minze beim Mojito nicht zerdrücken?

Minzblätter werden beim Mojito nur sanft angedrückt (gemudelt), nicht zerrieben. Zerdrückt man sie zu stark, werden bitter schmeckende Chlorophyll-Verbindungen freigesetzt. Das sanfte Andrücken reicht aus, um die ätherischen Öle und das frische Aroma freizusetzen, ohne den Drink bitter zu machen.

Welcher Rum eignet sich am besten für einen Mojito?

Für einen klassischen Mojito empfiehlt sich ein weißer kubanischer Rum mit 40 % Alkohol, etwa Havana Club 3 Años oder Bacardí Superior. Weißer Rum ist mild genug, um die Minze und Limette nicht zu überdecken. Brauner oder gereifter Rum verändert den Geschmack deutlich – das ist eine Variation, kein Original.

Was ist der Unterschied zwischen Mojito und Virgin Mojito?

Der Virgin Mojito ist die alkoholfreie Version und ersetzt den Rum durch Ginger Ale oder mehr Sodawasser. Alle anderen Zutaten – Limette, Minze, Zucker und Eis – bleiben identisch. Der Virgin Mojito schmeckt genauso erfrischend und eignet sich für Kinder, Schwangere oder alle, die keinen Alkohol möchten.

Wie viel Alkohol hat ein Mojito?

Ein klassischer Mojito mit 50 ml Rum (40 % Vol.) enthält etwa 16 g reinen Alkohol. Im fertigen Drink, der durch Eis und Sodawasser auf ca. 250–300 ml aufgefüllt wird, ergibt sich ein Alkoholgehalt von rund 6–7 % Vol. – vergleichbar mit einem kräftigen Bier.

In was für einem Glas wird ein Mojito serviert?

Der Mojito wird traditionell in einem hohen, dickwandigen Highball-Glas oder Collins-Glas serviert. Das dickwandige Glas hält das Getränk länger kalt. Das Glas sollte groß genug sein (ca. 350–400 ml), damit Minze, Eis, Rum und Sodawasser ausreichend Platz haben.

Kann man einen Mojito vorbereiten?

Einen Mojito sollte man idealerweise frisch zubereiten, da Minze und Limette schnell an Aroma verlieren. Für Partys lässt sich eine Basis aus Limettensaft, Zucker und leicht angedrückter Minze einige Stunden vorbereiten und kühl stellen – Rum, Eis und Sodawasser kommen erst kurz vor dem Servieren dazu.