Der Lights of Havana ist ein fruchtiger Cocktail mit Kokosrum, Midori-Melonenlikör und tropischen Säften. Er entstand in den Küchen der amerikanischen Restaurantkette TGI Friday’s und hat dort schnell Fans gewonnen. Das Ergebnis ist ein süßer, erfrischender Drink in leuchtendem Grün-Gold – perfekt für heiße Sommertage oder die nächste Cocktailparty.
Zutaten für Lights of Havana Cocktail
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Kokosrum | 37 ml | z.B. Malibu |
| Midori Melonenlikör | 30 ml | |
| Orangensaft | 60 ml | frisch gepresst empfohlen |
| Ananassaft | 60 ml | |
| Sodawasser | 30 ml | oder Zitronenlimonade |
| Eis | Würfel oder crushed | |
| Orange | 1 Scheibe | zur Garnierung |
| Limette | 1 Scheibe | zur Garnierung |
Zubereitung
- Glas vorbereiten: Ein hohes Longdrink- oder Highball-Glas großzügig mit Eiswürfeln füllen. Das Glas sollte mindestens 300 ml fassen, damit genug Platz für alle Zutaten bleibt.
- Zutaten shaken: Kokosrum, Midori-Melonenlikör, Orangensaft und Ananassaft in einen Cocktailshaker geben. Den Shaker mit Eis befüllen und kräftig 10–15 Sekunden schütteln – der Mix muss gut durchgekühlt sein.
- Einschenken: Den geshakten Cocktail durch das Sieb des Shakers über das Eis ins vorbereitete Glas gießen.
- Mit Soda auffüllen: Den Cocktail mit Sodawasser oder Zitronenlimonade auffüllen und einmal sanft umrühren, um die Kohlensäure zu erhalten.
- Garnieren und servieren: Eine Orangenscheibe und eine Limettenscheibe auf den Glasrand setzen oder ins Glas geben. Sofort mit einem Strohhalm servieren.
Tipps für die perfekte Zubereitung
Frisch gepresster Orangensaft macht den entscheidenden Unterschied – er gibt dem Lights of Havana eine lebendige Fruchtsäure, die Fertigsaft nicht erreicht. Ananassaft aus der Dose funktioniert dagegen genauso gut wie frischer, da er ohnehin meist von Packung kommt.
Der Shake ist wichtig: Nur Rühren reicht nicht. Das kräftige Schütteln kühlt den Mix tief durch und sorgt dafür, dass Kokosrum und Midori sich vollständig verbinden. Wer keinen Shaker hat, kann die Zutaten direkt mit Eis im Glas verrühren – der Drink wird dabei etwas weniger kalt und die Texturen mischen sich anders, aber er schmeckt immer noch gut.
Für eine beeindruckende Optik: Midori zuletzt einschenken, ohne zu shaken – dann sinkt der grüne Likör langsam durch den Drink und erzeugt einen farbenprächtigen Verlauf im Glas, bevor man umrührt.
Variationen
Alkoholfrei: Den Kokosrum durch Kokoswasser oder Kokos-Limonade ersetzen, den Midori durch Melonensaft oder grünen Traubensaft. Das Ergebnis ist ein erfrischender Mocktail mit ähnlicher Optik – ohne Alkohol, aber mit dem gleichen tropischen Flair.
Mit weißem Rum: Einige Versionen des Drinks verwenden zusätzlich 30 ml weißen Rum neben dem Kokosrum. Das macht den Drink etwas trockener und verleiht ihm einen stärkeren Alkohol-Punch – ideal für alle, die weniger Süße mögen.
Frozen Version: Alle Zutaten ohne Soda in einen Mixer geben, viel Crushed Ice dazu und durchmixen. So entsteht ein eisiger Slush-Cocktail, der an heißen Tagen besonders erfrischend ist.
Schärferer Rand: Den Glasrand mit Limettensaft befeuchten und in einer Mischung aus Salz und einer Prise Cayennepfeffer wenden. Das gibt dem süßen Drink einen spannenden Kontrast.
Wer fruchtigen Rum-Cocktails grundsätzlich zugetan ist, wird auch unser Mojito Rezept mögen – ebenfalls erfrischend, aber mit Minze und Limette in eine andere Richtung gehend.
Herkunft des Lights of Havana
Der Lights of Havana stammt aus der amerikanischen Restaurantkette TGI Friday’s, die bereits seit 1965 für ihre üppige Cocktailkarte bekannt ist. Das Unternehmen ließ viele seiner beliebtesten Drinks von spezialisierten Bartendern entwickeln – darunter auch diesen fruchtigen Rum-Mix, der sich an der Atmosphäre Havannas orientiert: dem lebendigen Nachtleben, der tropischen Wärme und der karibischen Rum-Kultur.
Der Food-Journalist und Autor Todd Wilbur machte das Rezept einem breiteren Publikum zugänglich, als er es in seinem Buch Top Secret Recipes: Sodas, Smoothies, Spirits & Shakes als Nachbau-Rezept veröffentlichte. Seitdem kursiert der Drink in zahlreichen Cocktail-Communitys – mit kleinen Variationen in den Mengenangaben, aber stets mit den gleichen Kern-Zutaten: Kokosrum, Midori und tropische Säfte.
Der Name „Lights of Havana“ (dt. Lichter Havannas) spielt auf das leuchtende Nachtpanorama der kubanischen Hauptstadt an. Havanna gilt bis heute als Hochburg klassischer kubanischer Cocktailkultur – Mojito, Daiquiri und Cuba Libre entstanden dort. Der Lights of Havana ist hingegen eine moderne amerikanische Schöpfung, die lediglich die karibische Ästhetik aufgreift und neu interpretiert.
Dazu passt
Der Lights of Havana ist ein süßer, fruchtiger Begleiter – am besten kombiniert mit salzigen oder leicht würzigen Snacks, die den Kontrast setzen.
Tortilla-Chips mit Salsa oder Guacamole sind eine natürliche Kombination. Die Würze der Salsa und die Fruchtsüße des Cocktails ergänzen sich hervorragend.
Gebratene Garnelen mit Kokos-Panade passen zum Kokosrum und unterstreichen das tropische Thema des Drinks.
Mini-Quesadillas oder knusprige Chicken Wings machen den Lights of Havana zur perfekten Party-Kombination – einfach und immer willkommen.
Für ein Dessert-Pairing eignet sich Mango-Sorbet hervorragend. Die natürliche Süße der Mango harmoniert mit Midori und Ananassaft, ohne den Gaumen zu überwältigen.
Wie schmeckt ein Lights of Havana Cocktail?
Der Lights of Havana schmeckt süß, tropisch und fruchtig. Kokosrum bringt eine cremige Kokosnote, Midori einen intensiven Melonengeschmack. Orangensaft und Ananassaft sorgen für spritzige Fruchtsäure. Insgesamt ist es ein leichter, sommerlicher Drink ohne herben Alkohol-Biss – ideal für alle, die süße Cocktails mögen.
In was für einem Glas wird ein Lights of Havana Cocktail serviert?
Traditionell wird der Lights of Havana in einem Highball-Glas oder Longdrinkglas serviert – idealerweise mit einem Fassungsvermögen von 300–400 ml. Das hohe Glas bietet ausreichend Platz für Eis und zeigt den charakteristischen Farbverlauf des Cocktails besonders gut.
Wo stammt der Lights of Havana Cocktail her?
Der Lights of Havana wurde von der amerikanischen Restaurantkette TGI Friday’s kreiert und von Rezept-Autor Todd Wilbur in seinem Buch populär gemacht. Die Inspiration kommt von der kubanischen Hauptstadt Havanna – dem Ursprungsort vieler berühmter Rum-Cocktails.
Was ist Midori und kann ich ihn ersetzen?
Midori ist ein japanischer Melonenlikör mit intensiv grüner Farbe und süßem Geschmack. Er wurde 1978 von Suntory eingeführt und ist in gut sortierten Spirituosenläden erhältlich. Als Ersatz eignen sich andere Melonenliköre oder – in einem Notfall – grüner Apfellikör, wobei sich der Geschmack dann leicht verändert.
Kann ich den Lights of Havana ohne Alkohol zubereiten?
Ja. Den Kokosrum durch Kokoswasser ersetzen und den Midori durch Melonensaft oder grünen Traubensaft. Mit Orangensaft, Ananassaft und Sodawasser entsteht ein erfrischender Mocktail mit ähnlichem Charakter – die tropischen Aromen bleiben erhalten.
Was sind bekannte kubanische Cocktails?
Die bekanntesten kubanischen Cocktails sind Mojito, Daiquiri und Cuba Libre. Alle drei wurden in Havanna erfunden und basieren auf kubanischem Rum. Der Lights of Havana ist hingegen eine amerikanische Schöpfung, die sich lediglich am Namen und Flair Havannas orientiert.
Wie lange hält sich der zubereitete Cocktail?
Ein zubereiteter Lights of Havana sollte sofort getrunken werden – sobald das Eis schmilzt, verwässert der Drink schnell. Den Mix ohne Soda und Eis kann man in einem verschlossenen Behälter kurzzeitig im Kühlschrank lagern (bis zu 24 Stunden). Sodawasser und Garnierung immer erst beim Servieren hinzufügen.