Note:
★★★★★
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🔥Kochzeit:PT20 Min
⏰Gesamtzeit:PT35 Min

Selleriepüree ist eine cremige, aromatische Beilage aus Knollensellerie, Butter und Sahne. Es ist feiner im Geschmack als Kartoffelpüree, enthält deutlich weniger Kohlenhydrate und passt besonders gut zu Wild, Geflügel und Braten. Mit nur wenigen Zutaten in rund 35 Minuten fertig.

Kategorie:🍽️Beilage
Küche:🇩🇪Deutsch
Schwierigkeit:☺️Einfach
🥬Vegetarisch
🌾Glutenfrei
📉Low Carb

Zutaten für Cremiges Selleriepüree

Zutaten für Portionen

ZutatMengeHinweise
Knollensellerie1 Stückca. 1 kg brutto, ergibt ~800 g geschält
Schalotten2 Stückfein gewürfelt
Knoblauch1 Zehefein gehackt
Butter60 gkalt, in Stücken
Sahne100 ml30% Fett
Gemüsebrühe100 mloder Wasser
Salz und weißer Pfeffernach Geschmack
Muskatnussfrisch gerieben

Zubereitung

  1. Sellerie vorbereiten: Knollensellerie mit einem scharfen Messer großzügig schälen – die Schale ist hart und hat oft tiefe Rillen, in denen Erde sitzt. Anschließend in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Wer möchte, reibt die Schnittflächen kurz mit etwas Zitronensaft ein, damit der Sellerie nicht braun wird.
  2. Aromaten anschwitzen: 30 g Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Schalotten und Knoblauch darin 3-4 Minuten glasig dünsten, bis sie weich und aromatisch sind, aber keine Farbe bekommen.
  3. Sellerie garen: Selleriewürfel dazugeben und 2 Minuten mitdünsten. Gemüsebrühe angießen, Deckel auflegen und alles bei mittlerer Hitze 18-20 Minuten kochen lassen, bis der Sellerie mit einer Gabel leicht zu durchstechen ist. Eine Tasse Kochwasser aufheben.
  4. Pürieren: Topfinhalt in ein Sieb abgießen, Kochwasser auffangen. Sahne und die restlichen 30 g Butter in den Topf geben und kurz erwärmen. Sellerie dazugeben und mit einem Stabmixer 1-2 Minuten fein pürieren, bis eine samtige, glatte Creme entsteht. Wer noch feinere Konsistenz möchte, streicht das Püree durch ein feines Sieb. Bei Bedarf etwas Kochwasser einarbeiten.
  5. Abschmecken und servieren: Mit Salz, weißem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss kräftig abschmecken. Weißer Pfeffer ist gegenüber schwarzem zu bevorzugen – er hinterlässt keine dunklen Punkte im hellen Püree. Sofort servieren.

Nährwerte pro Portion
🔥Kalorien255
💪Eiweiß4.2 g
🌾Kohlenhydrate6.9 g
🫒Fett21.0 g
🧈Gesättigt12.6 g
🍬Zucker5.6 g
🥦Ballaststoffe9.3 g
🧂Natrium232 mg

Variationen

Selleriepüree lässt sich auf viele Arten abwandeln. Wer den Selleriegeschmack milder mag, kocht Sellerie und Kartoffeln gemischt – ein Verhältnis von 2:1 (Sellerie zu Kartoffeln) ergibt ein cremiges Püree mit weniger ausgeprägtem Aroma, das auch für Kinder gut funktioniert.

Für eine vegane Variante reichen pflanzliche Sahne (z. B. Hafer- oder Sojasahne) und vegane Butter. Der Geschmack bleibt nahezu identisch – wichtig ist, dass die Pflanzensahne nicht zu süßlich ist.

Mit Apfel bekommt das Püree eine leichte Süße: einen geschälten, gewürfelten Apfel der Sorte Boskoop einfach mit dem Sellerie mitkochen. Das passt besonders gut zu Wildgerichten.

Wer das Püree auf Restaurantniveau heben möchte, gibt nach dem Pürieren wenige Tropfen Trüffelöl unter. Das Aroma von Trüffel und Sellerie ergänzt sich hervorragend – sparsam dosieren, da Trüffelöl sehr intensiv ist.

Eine weitere Variante: Sellerie mit Pastinake mischen (50:50). Die Pastinake bringt eine nussige Süße mit, die das Selleriaroma rundet und interessanter macht. Wer das Selleriepüree zu einem kräftigen Braten serviert, findet bei unserem Rezept für selbst gemachte Bratensoße die perfekte Ergänzung.

Lagerung und Einfrieren

Übrig gebliebenes Selleriepüree hält sich im Kühlschrank in einem luftdicht verschlossenen Behälter 2-3 Tage. Zum Aufwärmen einen Schuss Sahne oder Milch zugeben und bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren erwärmen – so bleibt die cremige Konsistenz erhalten. Keinesfalls auf hoher Flamme erhitzen, da das Püree sonst schnell anbrennt.

Einfrieren ist gut möglich: Selleriepüree portionsweise in Gefrierbeutel oder Vorratsdosen füllen und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen über Nacht im Kühlschrank lagern lassen, dann mit einem Stück Butter und einem Schuss Sahne langsam erwärmen und kurz mit dem Stabmixer aufschlagen. Die Textur ist nach dem Einfrieren etwas körniger – das lässt sich mit nochmaligem Pürieren und einem Schuss Sahne gut korrigieren.

Den richtigen Knollensellerie kaufen

Ein gutes Selleriepüree beginnt beim Einkauf. Auf das Gewicht achten: Eine frische Knolle fühlt sich für ihre Größe schwer an – ein leichter Sellerie hat bereits Feuchtigkeit verloren oder enthält Hohlräume. Die Schale sollte rundum fest sein, ohne weiche Stellen oder dunkle Druckstellen.

Frische Blätter oben sind ein zuverlässiges Frischezeichen – sie zeigen, dass die Knolle erst kürzlich geerntet wurde. Die Blätter sind essbar und können wie Petersilie als Würzkraut verwendet werden.

Sellerie ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse – die Hauptsaison läuft von September bis März. In dieser Zeit kommt er meist aus regionalem Anbau und ist aromatischer als Importware im Sommer. Mittelgroße Knollen zwischen 700 g und 900 g brutto sind ideal: Sie haben ein intensiveres Aroma als sehr große Exemplare und weniger Abfall beim Schälen.

Zum Schälen empfiehlt sich ein schweres, scharfes Küchenmesser statt eines Sparschälers, da die Schale hart ist und tiefe Rillen hat. Großzügig schälen und alle bräunlichen Stellen vollständig entfernen – sie würden das Püree verfärben und bitter machen.


Wie gesund ist Selleriepüree?

Selleriepüree ist eine nährstoffreiche Beilage. Knollensellerie enthält Vitamin K, Vitamin B6, Kalium und Phosphor. Mit rund 255 kcal pro Portion enthält das Püree deutlich weniger Kalorien als klassisches Kartoffelpüree. Der Kohlenhydratgehalt liegt bei nur ca. 7 g pro Portion, was Selleriepüree zu einer guten Low-Carb-Alternative macht. Hinweis: Sellerie gilt als eines der 14 Hauptallergene und muss bei der Verarbeitung in der Gastronomie deklariert werden.

Welches Gewürz passt zu Sellerie?

Die besten Gewürze für Selleriepüree sind Muskatnuss, weißer Pfeffer und Salz. Muskatnuss ist die klassische Wahl – sie betont das erdige Aroma des Selleries und mildert gleichzeitig eine mögliche Bitterkeit. Thymian, Lorbeer und Knoblauch passen gut beim Kochen ins Wasser. Für eine elegante Note eignen sich auch wenige Tropfen Trüffelöl nach dem Pürieren.

Kann man Selleriepüree einfrieren?

Ja, Selleriepüree lässt sich gut einfrieren. Portionsweise in Gefrierbeuteln oder Vorratsdosen bis zu 3 Monate tiefkühlen. Zum Auftauen das Püree über Nacht im Kühlschrank lagern, dann mit einem Schuss Sahne und einem Stück Butter bei niedriger Hitze erwärmen und kurz nochmals pürieren. Die Konsistenz kann nach dem Einfrieren leicht körniger werden, lässt sich aber mit Sahne und Stabmixer gut wiederherstellen.

Wie lange ist Selleriepüree haltbar?

Im Kühlschrank in einem luftdicht verschlossenen Behälter hält sich Selleriepüree 2-3 Tage. Eingefroren ist es bis zu 3 Monate haltbar. Bereits erkaltetes Püree immer vollständig auf mindestens 75 Grad erhitzen, bevor es erneut serviert wird.

Was passt gut zu Selleriepüree?

Selleriepüree ist eine vielseitige Beilage. Es harmoniert hervorragend mit Wildgerichten wie Rehrücken, Wildschwein oder Hirsch. Auch zu Geflügel – Hähnchenbrust, Ente oder Pute – passt es sehr gut. Ebenso zu kurzgebratenem Rinderfilet, Kalbsmedaillons oder einem herzhaften Braten. Als vegetarische Kombination empfehlen sich gebratener Rosenkohl, Röstgemüse aus dem Ofen oder karamellisierte Zwiebeln.

Warum wird Selleriepüree bitter?

Bitteres Selleriepüree hat meistens zwei Ursachen. Erstens: bräunliche oder weiche Stellen an der Knolle wurden nicht vollständig entfernt – diese Stellen schmecken bitter und verfärben das Püree. Deshalb großzügig schälen. Zweitens: Sellerie zu lange oder zu hoch erhitzt kochen, bis er zerfällt, kann Bitterstoffe freisetzen. Garprobe nach 18 Minuten machen – der Sellerie soll weich, aber nicht matschig sein. Ein Schuss Sahne und ausreichend Butter mildern Restbitterkeit zuverlässig.

Wie viele Kalorien hat Selleriepüree

Eine Portion Selleriepüree nach diesem Rezept hat rund 255 Kilokalorien. Davon entfallen 21 g auf Fett, 6,9 g auf Kohlenhydrate (davon 5,6 g Zucker) und 4,2 g auf Eiweiß. Zum Vergleich: klassisches Kartoffelpüree kommt auf rund 150-170 kcal pro Portion, hat aber deutlich mehr Kohlenhydrate. Wer Kalorien sparen möchte, reduziert die Buttermenge auf 30 g – das spart rund 55 kcal pro Portion, ohne die Cremigkeit stark zu beeinflussen.