Butternut Kürbis Rezept

Gerösteter Butternut-Kürbis aus dem Ofen mit Olivenöl, Thymian und einer feinen Honignote — goldbraun, leicht karamellisiert und in 35 Minuten fertig. Diese Beilage bringt Herbstfeeling auf jeden Teller.

Zutaten für gerösteten Butternut-Kürbis

Zutaten für Portionen

ZutatMengeHinweise
Butternut-Kürbis1 Stückca. 800 g
Olivenöl3 EL
Honig1 ELflüssig
Thymian4 Zweigfrisch
geräuchertes Paprikapulver1 TL
Salz und Pfeffernach Geschmack
Kürbiskerne2 ELoptional, zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Backofen vorheizen und Kürbis vorbereiten: Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Butternut-Kürbis schälen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel herausschaben. Das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  2. Marinieren: Die Kürbiswürfel in einer großen Schüssel mit Olivenöl, Honig, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen. Die Thymianzweige dazugeben und alles gut durchmischen, bis jedes Stück gleichmäßig bedeckt ist.
  3. Rösten: Die marinierten Kürbiswürfel auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Darauf achten, dass die Stücke nebeneinander liegen und sich nicht stapeln — so werden sie knusprig statt weich. Im vorgeheizten Ofen 25–30 Minuten rösten, nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  4. Servieren: Den Kürbis aus dem Ofen nehmen, wenn die Kanten goldbraun und leicht karamellisiert sind. Die Thymianzweige entfernen und die Kürbiswürfel auf einer Platte anrichten. Nach Belieben mit Kürbiskernen bestreuen.

Variationen

Butternut-Kürbis-Suppe: Die gerösteten Kürbiswürfel mit Gemüsebrühe aufgießen und pürieren — ergibt eine samtweiche, aromatische Suppe. Unser Kürbissuppe Rezept zeigt die Zubereitung im Detail.

Mit Feta und Walnüssen: Die gerösteten Kürbiswürfel noch warm mit zerbröseltem Feta, gerösteten Walnüssen und einem Schuss Balsamico-Reduktion anrichten. Süß, salzig und nussig in Kombination.

Hasselback-Style: Den halbierten Kürbis quer einschneiden (nicht ganz durchschneiden), mit Butter und Knoblauch bestreichen und im Ganzen im Ofen garen. Die Einschnitte werden knusprig, das Innere bleibt weich.

Als Ofengemüse: Den Butternut zusammen mit Karotten, Pastinaken und roten Zwiebeln auf dem Blech rösten. Verschiedene Gemüsesorten ergänzen sich in Geschmack und Textur.

Wer den Spaghettikürbis noch nicht kennt, findet dort eine völlig andere Kürbis-Zubereitung mit überraschendem Ergebnis.

Warum Butternut?

Der Butternut-Kürbis (auch Birnenkürbis oder Butternusskürbis genannt) stammt ursprünglich aus Mexiko und gehört zu den Moschuskürbissen. Seinen Namen verdankt er dem butterweichen, nussig-süßen Fruchtfleisch, das beim Rösten eine fast cremige Konsistenz entwickelt.

Im Vergleich zu anderen Kürbissorten hat der Butternut den höchsten Fruchtfleischanteil — die Kernkammer ist klein und sitzt nur im bauchigen unteren Teil. Das macht ihn besonders ergiebig und praktisch in der Verarbeitung.

Die Schale ist deutlich dünner als beim Hokkaido und lässt sich nach dem Rösten mitessen. Roh ist sie allerdings recht fest — wer auf Nummer sicher gehen möchte, schält sie vorher. Mit einem guten Sparschäler geht das schnell.

Butternut-Kürbis liefert reichlich Beta-Carotin, Vitamin C und Kalium bei nur rund 45 Kalorien pro 100 g.


Muss man Butternut-Kürbis schälen?

Das kommt auf die Zubereitung an. Beim Rösten im Ofen wird die Schale weich genug, um mitgegessen zu werden — viele lassen sie daher dran. Für Suppen und Pürees ist es besser, den Kürbis vorher zu schälen, da die Schale die Textur stören kann. Ein Sparschäler reicht aus, die Schale ist dünner als beim Hokkaido.


Wie erkennt man einen reifen Butternut-Kürbis?

Ein reifer Butternut hat eine gleichmäßig beigefarbene Schale ohne grüne Stellen. Beim Klopfen klingt er hohl. Der Stiel sollte trocken und verholzt sein. Im Laden sollte der Kürbis schwer in der Hand liegen — je schwerer im Verhältnis zur Größe, desto mehr saftiges Fruchtfleisch steckt drin.


Wie lange hält sich ein Butternut-Kürbis?

Ein ganzer, unbeschädigter Butternut-Kürbis hält sich an einem kühlen, trockenen Ort mehrere Monate — ideal sind 10–15 °C. Angeschnittene Stücke in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank innerhalb von 4–5 Tagen verbrauchen. Vorgegarter Kürbis lässt sich auch einfrieren und hält so bis zu 12 Monate.


Kann man die Kerne vom Butternut-Kürbis essen?

Ja, die Kerne sind essbar und lassen sich wie Kürbiskerne rösten. Die Kerne in einem Sieb vom Fruchtfleisch befreien, abspülen und trocknen. Mit etwas Öl und Salz bei 160 °C etwa 20 Minuten rösten, bis sie knusprig sind. Sie schmecken nussig und eignen sich als Topping für Salate und Suppen.