Gurkensalat Rezept

Gurkensalat ist ein deutsches Sommerrezept in Reinform – dünn geschnittene Salatgurke mit einem leichten Essig-Dressing, Dill und etwas Zwiebel. Er ist in 10 Minuten fertig, braucht aber mindestens 20 Minuten Ruhezeit, damit das Dressing in die Gurke einziehen kann. Das Ergebnis: klar, frisch, leicht.

Zutaten für Gurkensalat

Zutat Menge Hinweise
Salatgurken 2 Stück ca. 700 g gesamt
Salz 1 TL zum Entwässern
Zwiebel 1 Stück oder 2 Frühlingszwiebeln
Weißweinessig 3 EL oder Apfelessig
Sonnenblumenöl 2 EL neutrales Öl
Zucker 1 TL
frischer Dill 0.5 Bund fein gehackt
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Gurken schneiden und salzen: Gurken waschen. Die Enden abschneiden. Wer möchte, schält sie – muss aber nicht sein. Die Gurken so dünn wie möglich in Scheiben schneiden, am besten mit einem Gemüsehobel. In eine Schüssel geben, 1 TL Salz darüberstreuen und 10 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser zieht.
  2. Wasser abgießen: Die Gurken in ein Sieb schütten und das ausgetretene Gurkenwasser abgießen. Leicht ausdrücken oder abtupfen. Dieser Schritt verhindert, dass das Dressing im Teller schwimmt.
  3. Dressing anrühren: Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden. In einer kleinen Schüssel Weißweinessig, Öl, Zucker und etwas Salz und Pfeffer verrühren.
  4. Salat vermischen: Gurken, Zwiebeln, Dill und das Dressing in einer Schüssel gut vermengen. Den Salat nochmals abschmecken – er sollte frisch-säuerlich sein.
  5. Ziehen lassen: Mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Der Salat schmeckt nach einer Stunde am besten, wenn das Dressing vollständig eingezogen ist.

Variationen

Mit Sauerrahm oder Schmand: 2–3 EL Sauerrahm zum Dressing geben – der Salat wird cremig und milder, gut zu gegrilltem Fleisch. Mit Knoblauch: Eine geriebene Knoblauchzehe ins Dressing bringt Tiefe. Mit Minze: Statt Dill frische Minze verwenden – erfrischender, gut bei Hitze. Türkischer Cacık-Stil: Gurken grob raspeln, mit Joghurt, Knoblauch, Dill und einem Schuss Olivenöl verrühren – als Dip oder flüssigere Salatversion.

Soll man Gurken salzen, bevor man Gurkensalat zubereitet?

Ja – das Salzen entzieht der Gurke überschüssiges Wasser und verhindert, dass das Dressing wässrig wird. 10 Minuten mit Salz stehen lassen reicht. Wer Zeit hat, kann die Gurken auch 30 Minuten salzen und danach kräftiger ausdrücken – dann bleibt das Dressing besonders klar.

Was ist besser – Gurkensalat mit oder ohne Schale?

Das ist Geschmackssache. Die Schale enthält viele Nährstoffe und gibt dem Salat mehr Biss. Wer eine dünnschalige Salatgurke aus dem Supermarkt verwendet, kann sie einfach dran lassen. Bei Feldgurken oder wachsbeschichteten Gurken empfiehlt sich Schälen.

Was macht Gurkensalat im Körper?

Gurken bestehen zu über 95 % aus Wasser und haben kaum Kalorien. Sie liefern Kalium, Magnesium und etwas Vitamin C. Der hohe Wassergehalt macht Gurkensalat zu einem der leichtesten Beilagensalate – ideal bei warmem Wetter oder als Ergänzung zu fetten Speisen.

Was sollte man nicht mit Gurkensalat mischen?

Gurken und Tomaten zusammen im Salat sind problematisch: Das Gurkenwasser und der Tomatensaft zusammen ergeben schnell einen wässrigen Sud. Beide Gemüse getrennt zubereiten und erst kurz vor dem Servieren mischen – oder die Gurken wie beschrieben vorher einsalzen und ausdrücken.

Wie lange ist Gurkensalat haltbar?

Frisch zubereitet hält er sich 1–2 Tage im Kühlschrank. Danach gibt die Gurke immer mehr Wasser ab und der Salat wird weich. Am besten am Tag der Zubereitung essen oder spätestens am Folgetag.