Bruschetta Rezept

Bruschetta ist geröstetes Brot, eingerieben mit Knoblauch und beträufelt mit gutem Olivenöl – das ist das Original aus Mittelitalien. Die Tomaten-Variante, die in Deutschland als „Bruschetta“ bekannt ist, heißt in Italien bruschetta al pomodoro. Beide Versionen brauchen nur wenige, gute Zutaten und sind in 15 Minuten fertig.

Zutaten für Bruschetta

Zutat Menge Hinweise
Ciabatta oder Baguette 1 Stück in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten
reife Tomaten 4 Stück gewürfelt, ca. 400 g
Knoblauchzehen 2 Stück eine zum Einreiben, eine fein gehackt
gutes Olivenöl 4 EL extra vergine
frisches Basilikum 0.5 Bund in Streifen
Balsamicoessig 1 TL optional
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Tomaten marinieren: Tomaten würfeln, mit fein gehacktem Knoblauch, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Basilikum vermischen. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen – je länger, desto aromatischer. Optional einen Spritzer Balsamico einrühren.
  2. Brot rösten: Brotscheiben auf einem Grillrost, in einer Grillpfanne oder im Backofen (Grillfunktion, 200 °C) von beiden Seiten goldbraun rösten. Das Brot soll außen knusprig sein, aber innen noch etwas weich.
  3. Mit Knoblauch einreiben: Sofort nach dem Rösten die heißen Brotscheiben mit der aufgeschnittenen Knoblauchzehe einreiben – die Hitze des Brotes öffnet die Poren und nimmt das Knoblauch-Aroma auf. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln.
  4. Belegen und servieren: Tomatenmischung großzügig auf die Brotscheiben geben. Sofort servieren – nasses Brot durch die Tomaten ist das Hauptproblem bei zu frühem Belegen.

Das Original aus Italien

Das Wort Bruschetta leitet sich vom italienischen bruscare ab – über Kohle rösten. Das Original aus der Toskana und Umbrien ist schlicht: nur geröstetes Brot, Knoblauch und Olivenöl, maximal mit grobem Salz. Die Tomaten-Version ist eine Erweiterung, die besonders in Mittel- und Süditalien beliebt ist. In Italien spricht man übrigens Brus-KET-ta – nicht Bruschetta mit weichem Ch.

Variationen

Mit Ricotta und Honig: Ricotta aufs geröstete Brot streichen, Honig und Walnüsse drüber – süße Variante als Antipasto. Mit weißen Bohnen: Cannellini-Bohnen mit Knoblauch und Salbei in Olivenöl anbraten, auf das Brot geben. Mit Avocado: Die modernere, internationale Bruschetta – pürierte Avocado mit Zitrone, Chiliflocken und einem Ei. Kann man Bruschetta vorher vorbereiten? Die Tomaten-Mischung ja, bis zu 2 Stunden vorher. Das Brot immer erst kurz vor dem Servieren rösten und belegen, sonst wird es weich.

Was sind die Zutaten für Bruschetta?

Das Original: Weißbrot (Ciabatta, Baguette oder Landbrot), Knoblauch, Olivenöl, Salz. Die Tomaten-Variante kommt dazu: reife Tomaten, Basilikum, Salz, Pfeffer, Olivenöl, optional Balsamico. Gute Zutatenqualität ist entscheidend – bei so wenig Komponenten versteckt sich nichts.

Wie isst man Bruschetta in Italien?

Als Antipasto – also als Vorspeise oder kleiner Snack vor dem Hauptgang. In der Trattoria wird Bruschetta oft mit dem Brotkorb zusammen gebracht. Sie wird warm gegessen, unmittelbar nachdem das Brot geröstet wurde.

Wie lange muss man Bruschetta ziehen lassen?

Die Tomaten-Mischung sollte mindestens 10 Minuten ziehen – 30 Minuten sind besser. Länger als 2 Stunden wird sie wässrig. Das Brot nie vorher belegen: es zieht die Tomatenfeuchtigkeit auf und wird weich.

Kann man Bruschetta einen Tag vorher vorbereiten?

Die Tomatenfüllung ja – bis zu einem Tag im Kühlschrank, dann vor dem Servieren auf Raumtemperatur bringen und nochmals abschmecken. Das Brot erst kurz vor dem Servieren rösten und belegen.

Welches Brot für Bruschetta?

Ciabatta ist die erste Wahl – es hat eine offenporige Krume, die die Aromen gut aufnimmt, und wird beim Rösten wunderbar knusprig. Auch Baguette, Sauerteigbrot oder Landbrot funktionieren gut. Toastbrot ist zu weich und zu fade.