
Blumenkohl kochen klingt simpel – und ist es auch, wenn man ein paar Dinge beachtet. Der richtige Garpunkt, etwas Salz und eine gute Sauce machen aus dem unscheinbaren Gemüse eine Beilage, die wirklich schmeckt. Dieses Rezept zeigt, wie man Blumenkohl klassisch kocht und ihn vielseitig servieren kann.
Zutaten für Blumenkohl
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Blumenkohl | 1 Stück | ca. 1 kg, mit Blättern |
| Salz | 1 TL | fürs Kochwasser |
| Zucker | 1 TL | optional, mildert den Geruch |
| Butter | 30 g | zum Servieren |
| Semmelbrösel | 2 EL | optional, gebräunt in Butter |
Zubereitung
- Blumenkohl vorbereiten: Blätter und den harten Strunk entfernen. Den Kopf entweder ganz lassen oder in Röschen teilen. Ganz kochen dauert länger, sieht aber besser aus.
- Wasser aufsetzen: In einem großen Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen. Salz und optional etwas Zucker zugeben – der Zucker mindert den beim Kochen entstehenden Geruch.
- Blumenkohl garen: Blumenkohl ins kochende Wasser geben. Röschen brauchen etwa 10–12 Minuten, ein ganzer Kopf 18–22 Minuten. Mit einem Messer testen: Er soll weich sein, aber noch leichten Widerstand bieten und nicht zerfallen.
- Abgießen und servieren: Blumenkohl abgießen und kurz ausdampfen lassen. Mit zerlassener Butter übergießen oder mit gebräunten Semmelbröseln bestreuen.
Womit servieren?
Blumenkohl ist eine dankbare Beilage zu vielen Gerichten. Am bekanntesten ist die Kombination mit Sauce Hollandaise – die cremige Buttersauce passt hervorragend zum milden Gemüse. Auch einfache Bratensaucen oder Muskatnussbutter sind beliebt.
Variationen
Blumenkohl im Ofen: Röschen mit Olivenöl, Salz und Paprika vermengen und bei 200 °C etwa 25 Minuten rösten – intensiver im Geschmack, leicht karamellisiert. Blumenkohl-Auflauf: Gegarten Blumenkohl in eine Auflaufform geben, mit Bechamelsauce übergießen, Käse drauf und überbacken. Blumenkohl-Reis: Rohe Röschen im Mixer oder auf einer Reibe grob zerkleinern, kurz in der Pfanne anbraten – ergibt einen kohlenhydratarmen Reisersatz.
Warum riecht Blumenkohl beim Kochen?
Blumenkohl enthält schwefelhaltige Verbindungen, die beim Erhitzen freigesetzt werden. Das ist der Grund für den typischen Geruch. Abhilfe schafft: kurze Garzeit, ein Stück altes Brot ins Kochwasser legen oder etwas Essig oder Zitronensaft. Und natürlich: gute Lüftung. Der Geruch verschwindet, sobald das Gemüse gar ist.
Wie bereitet man Blumenkohl am besten zu?
Am einfachsten: in gesalzenem Wasser als Röschen 10–12 Minuten kochen. Für mehr Geschmack: im Ofen rösten oder in der Pfanne braten. Dabei entwickeln sich Röstaromen, die Blumenkohl viel interessanter machen als beim einfachen Kochen.
Was kann man am besten zu Blumenkohl essen?
Blumenkohl passt als Beilage zu Fleischgerichten, Fisch und vegetarischen Hauptgerichten. Klassisch: mit Sauce Hollandaise oder Semmelbröselbutter. Als eigenständiges Gericht: überbacken mit Käse oder als Auflauf.
Für welches Organ ist Blumenkohl gut?
Blumenkohl ist besonders gut für die Leber und das Verdauungssystem. Er enthält Sulforaphan, einen sekundären Pflanzenstoff, der entzündungshemmend wirkt. Außerdem liefert er viel Vitamin C und Folsäure.
Was verbessert den Geschmack von Blumenkohl?
Rösten im Ofen statt Kochen – das bringt die Süße des Gemüses hervor. Außerdem: reichlich Salz im Kochwasser, Muskatnuss, Butter, Knoblauch oder Käse beim Überbacken. Zitronensaft am Ende hellt den Geschmack auf.
Wie lange muss Blumenkohl kochen?
Einzelne Röschen brauchen 10–12 Minuten im kochenden Salzwasser. Ein ganzer Kopf 18–22 Minuten. Am besten mit einem spitzen Messer testen: Es soll leicht eindringen, aber der Blumenkohl soll noch Biss haben.