Der Berry White ist ein fruchtig-süßer Cocktail mit Himbeer-Vodka, Blue Curaçao, weißem Crème de Cacao und frischem Limettensaft. Die Kombination dieser Zutaten ergibt eine auffällige blau-violette Farbe, die jeden Tisch zum Hingucker macht. Der Name ist ein Wortspiel auf den legendären Soul-Sänger Barry White – genauso smooth, süß und unwiderstehlich wie seine Musik. Wer fruchtige Cocktails im Martiniglas liebt, wird diesen Drink schnell zu seinem Favoriten machen.

Zutaten für Berry White Cocktail

Zutaten für Cocktail

ZutatMengeHinweise
Himbeer-Vodka45 mlz. B. Absolut Raspberri oder Stolichnaya Razberi
Weißer Crème de Cacao15 mlhellgelb-klar, nicht dunkel
Blue Curaçao15 mlergibt die blaue Farbe
Triple Sec15 mloder Cointreau
Limettensaft15 mlfrisch gepresst
Eiswürfelzum Shaken
Limette1 Scheibezur Garnitur

Zubereitung

  1. Shaker vorbereiten: Einen Cocktailshaker zur Hälfte mit Eiswürfeln füllen. Ein Martiniglas oder Cocktailglas vorab in den Gefrierschrank stellen – ein gekühltes Glas hält den Drink länger kalt und wirkt professioneller.
  2. Zutaten hinzufügen: Himbeer-Vodka, weißen Crème de Cacao, Blue Curaçao, Triple Sec und frisch gepressten Limettensaft in den Shaker geben. Die Reihenfolge spielt keine große Rolle, wichtig ist nur der frisch gepresste Limettensaft – Flaschensaft macht den Unterschied hörbar.
  3. Kräftig shaken: Den Shaker fest verschließen und etwa 10–15 Sekunden kräftig schütteln, bis der Shaker außen von Kälte beschlägt. So werden alle Zutaten perfekt vermischt und die Temperatur optimal abgesenkt.
  4. Abseihen und garnieren: Den Drink durch das Sieb des Shakers in das gekühlte Cocktailglas abseihen. Eine dünne Limettenscheibe auf den Glasrand setzen und sofort servieren.

Tipps für das perfekte Ergebnis

Wer einen besonders leuchtend blauen Berry White möchte, sollte auf die Qualität des Blue Curaçao achten. Günstige Varianten enthalten oft weniger Farbstoff und ergeben eher ein mattes Lila statt dem erwarteten Blau. Marken wie De Kuyper oder Bols Blue Curaçao sind hier zuverlässig.

Der Himbeer-Vodka ist der Herzstück des Rezepts – er bringt den fruchtig-süßen Charakter ohne zusätzlichen Sirup. Wer keinen Himbeer-Vodka zur Hand hat, kann auch normalen Vodka mit einem Spritzer Himbeersirup verwenden. Das Ergebnis ist ähnlich, wirkt aber etwas weniger komplex.

Wichtig: Den Limettensaft immer frisch pressen. 15 ml entsprechen ungefähr dem Saft einer halben kleinen Limette. Fertigsaft aus der Flasche schmeckt deutlich flacher und kann den Gesamteindruck des Drinks mindern.

Variationen

Gin-Version (nach Thomas Henry-Art): Wer den Himbeer-Vodka durch Gin ersetzen möchte, erhält eine herbere, komplexere Variante. Dabei Blue Curaçao und Crème de Cacao weglassen und stattdessen mit 20 ml Granatapfelsaft, 20 ml Buttermilch und einem Schuss Zuckersirup auffüllen. Abschließend mit einem Himbeer-Tonic oder Wild-Berry-Soda toppen.

Alkoholfrei: Den Himbeer-Vodka durch einen Himbeer-Sirup mit Wasser ersetzen (30 ml Sirup + 30 ml Wasser), Blue Curaçao durch blauen Traubensaft und Triple Sec durch Orangensaft. Den Limettensaft beibehalten – er ist unverzichtbar für die Balance.

Frozen Berry White: Alle Zutaten mit einer Handvoll Eiswürfeln im Mixer pürieren statt zu shaken. Ergibt einen Slush-artigen Cocktail, der an heißen Sommertagen besonders gut ankommt.

Wer blaue Cocktails liebt, sollte auch unseren Blue Lagoon Cocktail ausprobieren – er nutzt ebenfalls Blue Curaçao als Farb- und Aromageber. Für Vodka-Fans mit Sinn für Eleganz lohnt sich außerdem ein Blick auf unsere White Lady.

Ein Name mit Geschichte

Der Name Berry White ist ein bewusstes Wortspiel: Statt „Barry“ (wie der Musiker) steht „Berry“ – ein Verweis auf die Beerenaromen im Drink. Barry White (1944–2003) war einer der bekanntesten Soul- und R&B-Sänger der Welt, berühmt für seine tiefe Stimme, romantische Texte und seinen unverwechselbaren Sound.

Der Cocktail soll seinen Namensgeber in Flüssigform widerspiegeln: smooth, süß und unwiderstehlich. Die ersten dokumentierten Rezepte tauchen um das Jahr 2003 auf – dem Jahr, in dem Barry White am 4. Juli verstarb. Ob der Cocktail als Hommage entstand oder der Name einfach zu gut war, um ihn nicht zu nutzen, lässt sich nicht mehr eindeutig klären.

Der Berry White gehört zu keiner offiziellen Cocktail-Liste der International Bartenders Association (IBA) – er ist ein inoffizieller, von Bartenderkreativen in Umlauf gebrachter Drink, der sich vor allem in amerikanischen Bars und auf Cocktail-Blogs verbreitete.


Was ist ein Berry White Cocktail?

Der Berry White ist ein fruchtig-süßer Vodka-Cocktail aus Himbeer-Vodka, Blue Curaçao, weißem Crème de Cacao, Triple Sec und frischem Limettensaft. Er wird im Cocktailglas oder Martiniglas serviert und hat durch den Blue Curaçao eine charakteristische blau-violette Farbe.

Wie schmeckt ein Berry White Cocktail?

Der Berry White schmeckt süß-fruchtig mit deutlichem Himbeераroma und einer dezenten Limetten-Säure im Abgang. Der weiße Crème de Cacao bringt eine feine Kakaonote in den Hintergrund, die den Drink cremig-rund wirken lässt. Insgesamt ist er eher leicht und gefällig – ideal für alle, die keine bitteren oder schweren Drinks mögen.

In was für einem Glas wird ein Berry White Cocktail serviert?

Klassisch wird der Berry White in einem gekühlten Cocktailglas (auch Martiniglas genannt) serviert – die breite Öffnung und der dünne Stiel sorgen dafür, dass das Aroma gut wahrgenommen wird und die Farbe des Drinks gut zur Geltung kommt. Alternativ eignet sich auch ein Coupéglas.

Woher stammt der Berry White Cocktail?

Der Berry White stammt aus den USA und entstand wahrscheinlich nach dem Tod des Soul-Sängers Barry White im Jahr 2003. Der Name ist ein Wortspiel: „Berry“ (Beere) statt „Barry“ (der Vorname). Die genaue Herkunft lässt sich nicht mehr auf einen einzelnen Bartender zurückführen – der Drink verbreitete sich über Rezept-Blogs und amerikanische Bar-Menus.

Wann wurde der Berry White Cocktail erfunden?

Die frühesten dokumentierten Rezepte für den Berry White tauchen um das Jahr 2003 auf, dem Todesjahr von Barry White. Eine offizielle Erfindung mit genauem Datum gibt es nicht – der Drink entwickelte sich als inoffizieller Hommage-Cocktail in der amerikanischen Barszene.

Wer hat den Berry White Cocktail erfunden?

Einen einzelnen Erfinder gibt es nicht. Bartender Dave Philips vom Restaurant Eddie Merlot’s in Indianapolis wird manchmal als früher Wegbereiter genannt, der eine Variante des Berry White Martini auf die Karte brachte. Ob er tatsächlich der Erste war, lässt sich heute nicht mehr klären.

Kann ich Himbeer-Vodka ersetzen?

Ja. Wer keinen Himbeer-Vodka zur Hand hat, kann normalen Vodka mit 10 ml Himbeersirup kombinieren. Das Ergebnis ist etwas weniger intensiv im Himbeeraroma, aber gut trinkbar. Alternativ funktioniert auch ein anderer Frucht-Vodka (z. B. Erdbeer oder Johannisbeere), der dann den Charakter des Drinks leicht verändert.

Wie viel Alkohol hat ein Berry White Cocktail?

Ein Berry White hat ungefähr 15–18 % Alkohol im fertigen Glas, abhängig von den verwendeten Spirituosen. Himbeer-Vodka (typisch 37,5–40 %) und die Liköre (Curaçao, Crème de Cacao, Triple Sec: je 15–30 %) werden durch den Limettensaft und das Schmelzwasser beim Shaken etwas verdünnt. Er ist damit ein mittelschwerer Cocktail.