Der Roy Rogers ist ein alkoholfreier Cocktail aus Cola und Grenadine-Sirup, garniert mit einer Maraschino-Kirsche. Das Getränk erinnert im Geschmack an eine Cherry Cola, wird aber tatsächlich mit Granatapfelsirup (Grenadine) zubereitet. Er gilt als das männliche Pendant zum Shirley Temple und ist besonders bei Kindern und Nicht-Trinkern beliebt.
Zutaten für Roy Rogers
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Cola | 200 ml | gut gekühlt |
| Grenadine-Sirup | 20 ml | |
| Maraschino-Kirschen | 2 Stück | zur Garnierung |
| Eiswürfel | reichlich | |
| Orange | 1 Scheibe | optional, zur Garnierung |
Zubereitung
- Glas vorbereiten: Ein Longdrink-Glas oder Highball-Glas großzügig mit Eiswürfeln befüllen.
- Grenadine eingießen: Den Grenadine-Sirup als erstes in das Glas geben. Er sinkt durch sein Gewicht nach unten und erzeugt eine schöne Farbschichtung.
- Cola auffüllen: Die gekühlte Cola langsam über einen Löffel in das Glas gießen, damit die Schichtung erhalten bleibt. Nur kurz und sanft umrühren.
- Garnieren und servieren: Mit Maraschino-Kirschen und optional einer Orangenscheibe garnieren. Sofort servieren.
Variationen
Wer keinen Grenadine-Sirup zur Hand hat, kann alternativ Kirschsirup oder Himbeersirup verwenden – der Geschmack wird fruchtiger und weniger komplex, aber immer noch sehr lecker. Für eine prickelnde Variante lässt sich die Cola teilweise durch Ginger Beer ersetzen, was dem Drink eine leichte Schärfe verleiht. Mit Zitronenlimonade statt Cola entsteht eine hellere, fruchtigere Version.
Die Geschichte des Roy Rogers
Das Getränk entstand in den 1940er Jahren in den USA und wurde nach dem legendären Westernschauspieler und Sänger Roy Rogers (1911–1998) benannt – einem der bekanntesten Cowboy-Stars Hollywoods. Da Rogers öffentlich bekannt dafür war, keinen Alkohol zu trinken, lag es nahe, einen alkoholfreien Drink nach ihm zu benennen. In den 1950er und 1960er Jahren etablierte sich der Roy Rogers als das „männliche“ Pendant zum Shirley Temple: Während Shirley Temple für Mädchen gedacht war, sollte der Roy Rogers für Jungen eine angemessene Alternative darstellen – beide gleich lecker, beide ohne Alkohol.
Wo stammt der Roy Rogers Cocktail her?
Der Roy Rogers stammt aus den USA und entstand in den 1940er Jahren. Das Getränk wurde nach dem amerikanischen Cowboy-Filmstar Roy Rogers benannt, der als überzeugter Nichttrinker bekannt war.
Wann wurde der Roy Rogers Cocktail erfunden?
Der Roy Rogers entstand in den 1940er Jahren und wurde in den 1950er und 1960er Jahren besonders populär – vor allem als alkoholfreie Alternative für Kinder und Nichttrinker in amerikanischen Diners und Restaurants.
Wer hat den Roy Rogers Cocktail erfunden?
Der genaue Erfinder des Getränks ist nicht überliefert. Es wurde nach dem Schauspieler und Countrysänger Roy Rogers (1911–1998) benannt, der für seinen Verzicht auf Alkohol bekannt war. Wahrscheinlich entstand der Name in Restaurants und Diners, die einen kindgerechten Drink nach ihm benannten.
Wie schmeckt ein Roy Rogers?
Ein Roy Rogers schmeckt wie eine aromatische Cherry Cola: süß, leicht fruchtig nach Granatapfel und Kirsche, mit dem charakteristischen Cola-Geschmack im Hintergrund. Der Grenadine-Sirup gibt dem Drink eine angenehme rote Farbe und eine leichte Säure.
In was für einem Glas wird ein Roy Rogers serviert?
Der Roy Rogers wird klassischerweise in einem Longdrink-Glas oder Highball-Glas serviert, gefüllt mit Eiswürfeln und garniert mit einer oder zwei Maraschino-Kirschen.
Was ist der Unterschied zwischen Roy Rogers und Shirley Temple?
Beide sind alkoholfreie Cocktails aus den USA. Der Shirley Temple wird mit Ginger Ale oder Limonade und Grenadine zubereitet, während der Roy Rogers Cola als Basis verwendet. Der Roy Rogers schmeckt dadurch dunkler und kräftiger, der Shirley Temple heller und frischer.