Ratatouille ist ein provenzalisches Gemüsegericht aus dem Süden Frankreichs – ein buntes Ragout aus Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomaten, langsam in Olivenöl geschmort. Warm als Hauptgericht, kalt als Beilage oder am nächsten Tag aufgewärmt noch besser: Ratatouille gehört zu den Gerichten, die mit der Zeit gewinnen.
Zutaten für Ratatouille
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Zucchini | 2 Stück | mittelgroß, in Scheiben |
| Aubergine | 1 Stück | in Würfel geschnitten |
| Paprika | 2 Stück | rot und gelb, gewürfelt |
| Tomaten | 4 Stück | reif, gewürfelt |
| Zwiebeln | 2 Stück | gewürfelt |
| Knoblauchzehen | 3 Stück | fein gehackt |
| Olivenöl | 4 EL | |
| getrockneter Thymian | 1 TL | |
| getrockneter Rosmarin | 1 TL | |
| Zucker | 1 TL | zum Ausgleich der Säure |
| Salz und Pfeffer | nach Geschmack | |
| frisches Basilikum | zum Servieren |
Zubereitung
- Gemüse vorbereiten: Zucchini in 1 cm dicke Scheiben schneiden, Aubergine würfeln (ca. 2 cm), Paprika entkernen und würfeln, Tomaten würfeln. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken.
- Zwiebeln anschwitzen: Olivenöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln 5 Minuten weich dünsten, dann Knoblauch dazugeben und 1 Minute mitdünsten.
- Paprika und Aubergine anbraten: Paprika und Aubergine dazugeben, Hitze erhöhen und alles 5–7 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis das Gemüse etwas Farbe bekommt.
- Zucchini und Tomaten dazu: Zucchini und Tomaten einrühren. Thymian, Rosmarin, Zucker, Salz und Pfeffer dazugeben. Alles gut vermischen.
- Schmoren: Hitze auf niedrig reduzieren, Deckel leicht auflegen und das Ratatouille 30–35 Minuten sanft köcheln lassen. Das Gemüse soll weich werden, aber nicht zerfallen. Gelegentlich umrühren.
- Abschmecken und servieren: Nochmals abschmecken, frisches Basilikum darübergeben und servieren.
Womit servieren?
Ratatouille passt als Beilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder einfach mit frischem Baguette. Wer es als Hauptgericht serviert, reicht dazu gekochte Kartoffeln oder Reis. Auch als Sauce zu Pasta schmeckt es gut – ähnlich wie unsere Tomaten mit Schafskäse ein einfaches, gemüsebasiertes Gericht ohne großen Aufwand.
Variationen
Tian-Variante: Die elegante Version – Gemüse in dünne Scheiben schneiden und überlappend in einer Auflaufform anordnen, mit Olivenöl beträufeln und im Ofen backen. Sieht beeindruckend aus. Mit Oliven: Kalamata-Oliven kurz vor Ende einrühren für eine salzige Note. Vegan und glutenfrei ist Ratatouille von Natur aus – keine Anpassungen nötig.
Die Geschichte des Ratatouille
Ratatouille stammt aus der Provence, der Küstenregion im Süden Frankreichs, und ist eng mit der Küche von Nizza verbunden. Der Name leitet sich vom okzitanischen Wort ratatolha ab. Ursprünglich war es ein Arme-Leute-Gericht – Sommergemüse, das möglichst lange haltbar gemacht werden musste. Weltweit bekannt wurde es durch den gleichnamigen Pixar-Film von 2007.
Was sind die Zutaten für Ratatouille?
Die klassischen Zutaten sind Zucchini, Aubergine, Paprika (rot und gelb), Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch – alles in Olivenöl geschmort und mit provenzalischen Kräutern wie Thymian und Rosmarin gewürzt. Frisches Basilikum kommt zum Schluss dazu.
Was ist das Geheimnis einer guten Ratatouille?
Zwei Dinge: erstens reifes, aromatisches Gemüse – Ratatouille lebt von der Qualität der Zutaten. Zweitens Zeit. Wer das Gemüse zu schnell gart, bekommt Matsch. Bei niedriger Hitze 30–35 Minuten sanft schmoren lassen – dann entwickeln sich die Aromen richtig. Am nächsten Tag aufgewärmt schmeckt es nochmal besser.
Was isst man am besten zu Ratatouille?
Als Beilage passt Ratatouille zu Lamm, Hähnchen, Fisch oder gegrilltem Gemüse. Als Hauptgericht mit Baguette, Reis oder Kartoffeln. Es lässt sich auch als Pasta-Sauce verwenden oder als Füllung für Omeletts und Wraps.
Kann man Ratatouille einfrieren?
Ja, sehr gut. Ratatouille friert problemlos ein und hält sich bis zu 3 Monate. Am besten in Portionen einfrieren und langsam im Kühlschrank auftauen. Die Konsistenz verändert sich leicht – das Gemüse wird etwas weicher – stört beim aufgewärmten Gericht aber kaum.
Ist Ratatouille vegan?
Ja, Ratatouille ist von Natur aus vegan und glutenfrei. Es enthält ausschließlich Gemüse, Olivenöl und Kräuter – keine tierischen Produkte.