Saftige Pizzabrötchen aus selbst gemachtem Hefeteig – mit Tomatensauce, Mozzarella und Salami zu einer festen Rolle aufgerollt und in knusprige Scheiben geschnitten. Die Füllung bleibt beim Backen schön saftig, der Teig wird außen goldbraun und innen fluffig. Perfekt als Fingerfood, für Partys oder als herzhafter Snack für zwischendurch.

Zutaten für die Pizzabrötchen

Zutaten für Stück

Für den Hefeteig

ZutatMengeHinweise
Weizenmehl Type 405500 goder Type 00
Wasser300 mllauwarm
Frischhefe21 ghalber Würfel
Zucker1 TL
Salz1 TL
Olivenöl3 EL

Für den Belag

ZutatMengeHinweise
Tomatenmark4 ELoder passierte Tomaten
Oregano1 TLgetrocknet
Salz1 Prise
Mozzarella200 ggerieben oder gerupft
Salami100 gin dünnen Scheiben

Zubereitung

  1. Hefe aktivieren: Die Frischhefe in das lauwarme Wasser bröckeln, Zucker hinzufügen und kurz umrühren. Etwa 5 Minuten stehen lassen, bis die Hefe zu schäumen beginnt.
  2. Teig kneten: Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Die Hefemischung und das Olivenöl hinzufügen und alles zunächst mit einem Löffel, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig etwa 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er elastisch und nicht mehr klebrig ist.
  3. Teig gehen lassen: Den Teig zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel legen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. An einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
  4. Tomatensauce vorbereiten: Tomatenmark mit Oregano und einer Prise Salz verrühren. Wer eine intensivere Sauce möchte, kann einen Spritzer Olivenöl und etwas Knoblauchpulver einrühren.
  5. Teig ausrollen: Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 35 × 40 cm ausrollen. Der Teig sollte gleichmäßig dünn sein, ca. 3–4 mm.
  6. Belegen und einrollen: Die Tomatensauce gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei an allen Rändern etwa 1 cm frei lassen. Mozzarella darüber streuen und die Salamischeiben gleichmäßig auflegen. Den Teig von der langen Seite her fest einrollen.
  7. Schneiden und nochmals gehen lassen: Die Rolle mit einem scharfen Messer in ca. 12 gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Brötchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und noch einmal 20 Minuten ruhen lassen.
  8. Backen: Den Backofen auf 200 °C Umluft (220 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Pizzabrötchen im vorgeheizten Ofen 18–20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und der Käse leicht Farbe angenommen hat. Kurz abkühlen lassen und warm servieren.

Variationen

Pizzabrötchen sind eine Einladung zum Experimentieren. Vegetarisch gelingt die Füllung bestens mit gewürfelter roter Paprika, Champignons und Mais – einfach die Salami weglassen und nach Belieben kombinieren. Wer etwas mehr Würze mag, ersetzt die Tomatensauce durch Schmand oder Crème fraîche und belegt mit Räucherschinken und Gouda. Für eine pikante Note sorgen ein paar Chiliflocken in der Sauce oder ein Klecks Chilipaste.

Wer den Teig selbst machen möchte, findet in unserem Pizzateig Rezept die genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung. Mit einem bewährten Pizzateig gelingen auch die Brötchen besonders luftig. Wer wenig Zeit hat, kann auf einen fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal zurückgreifen – das Ergebnis ist etwas kompakter, aber genauso lecker.

Für eine knusprigere Unterseite lohnt sich das Backen auf einem vorgeheizten Pizzastein: einfach die Backzeit auf 12–14 Minuten reduzieren und den Ofen auf maximale Temperatur aufheizen.

Tipps zum Gelingen

Die Rolle lässt sich leichter schneiden, wenn sie vor dem Schneiden für 10–15 Minuten ins Gefrierfach gestellt wird – das verhindert, dass die Füllung herausrutscht. Ein scharfes, glattes Messer oder ein Faden (Zwirnsmethode) liefert die saubersten Schnitte. Wichtig: Den Teig nicht zu dünn ausrollen, damit die Brötchen beim Backen schön aufgehen.


Kann man Pizzabrötchen vorbereiten?

Ja, die ungbackenen Brötchen lassen sich gut vorbereiten. Die geschnittene Rolle einfach abgedeckt im Kühlschrank über Nacht aufbewahren – so entwickelt der Teig durch die langsame Gare sogar mehr Aroma. Am nächsten Tag nur kurz bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen und dann wie gewohnt backen.

Was kann man in Pizzabrötchen füllen?

Die Füllung ist sehr variabel: Tomatensauce mit Mozzarella und Salami ist der Favorit, aber auch Schinken und Gouda, Feta mit Spinat, Pesto mit Parmesan oder eine Mischung aus Champignons und Paprika schmecken hervorragend. Wichtig ist, dass die Zutaten nicht zu viel Feuchtigkeit abgeben, damit der Teig nicht aufweicht.

Was serviert man zu Pizzabrötchen?

Pizzabrötchen passen als Snack für sich, schmecken aber auch hervorragend mit einem Dip. Klassisch sind Marinara-Sauce oder Kräuterquark. Für eine Party eignet sich ein kleines Buffet mit verschiedenen Dips wie Aioli, Tomatensalsa oder Tzatziki.

Wie lange sind Pizzabrötchen haltbar?

Im Kühlschrank halten sie sich abgedeckt 2–3 Tage. Am besten im Ofen bei 160 °C kurz aufwärmen, damit der Teig wieder knusprig wird. Eingefroren sind sie bis zu 2 Monate haltbar – einfach aufgetaut und aufgebacken genießen.

Kann man Pizzabrötchen einfrieren?

Ja, fertig gebackene Pizzabrötchen lassen sich gut einfrieren. Dazu vollständig abkühlen lassen, in einen Gefrierbeutel geben und einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen und anschließend im Ofen bei 180 °C für ca. 8 Minuten aufbacken.

Welche Hefe kann ich verwenden?

Frischhefe liefert das beste Ergebnis und einen aromatischeren Teig. Wer keine Frischhefe zur Hand hat, nimmt 7 g Trockenhefe (ein Päckchen) als Ersatz für 21 g Frischhefe. Die Trockenhefe kann direkt unter das Mehl gemischt werden, ohne sie vorher zu aktivieren.