
Der Mimosa ist ein eleganter Brunch-Cocktail aus Champagner und frisch gepresstem Orangensaft. Mit nur zwei Zutaten im Verhältnis 1:1 gehört er zu den einfachsten und zugleich beliebtesten Cocktails der Welt.
Zutaten für Mimosa Cocktail
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Champagner | 90 ml | alternativ Sekt oder Prosecco, gut gekühlt |
| Orangensaft | 90 ml | frisch gepresst |
Zubereitung
- Glas vorkühlen: Die Sektflöte für einige Minuten in den Kühlschrank stellen oder kurz mit Eiswürfeln schwenken und das Schmelzwasser abgießen.
- Champagner einschenken: Die gekühlte Sektflöte leicht schräg halten und den Champagner langsam eingießen. Durch das Schräghalten bleibt die Kohlensäure besser erhalten.
- Orangensaft hinzufügen: Den frisch gepressten Orangensaft vorsichtig über die Rückseite eines Barlöffels in das Glas gleiten lassen. So vermischt sich der Saft sanft mit dem Champagner.
- Servieren: Sofort servieren — der Mimosa schmeckt am besten eiskalt und frisch zubereitet.
Variationen
Der Mimosa lässt sich wunderbar variieren, indem der Orangensaft durch anderen Fruchtsaft ersetzt wird. Besonders beliebt sind der Cranberry Mimosa mit herb-fruchtigem Cranberrysaft, der Pineapple Mimosa mit tropischem Ananassaft und der Strawberry Mimosa mit frischen Erdbeeren.
Ein Verwandter mit Pfirsich statt Orange ist der Bellini. Wer es eleganter mag, probiert einen Kir Royal mit Cassis und Champagner. Für die alkoholfreie Variante einfach den Sekt durch Mineralwasser mit Kohlensäure ersetzen.
Ein Spritzer Grand Marnier oder Cointreau macht aus dem einfachen Mimosa einen sogenannten Grand Mimosa mit mehr Tiefe und einem feinen Orangenlikör-Aroma.
Die Geschichte des Mimosa Cocktails
Der Mimosa wurde vermutlich in den 1920er Jahren an der Bar des Hôtel Ritz in Paris erfunden. Als Schöpfer gilt der Barkeeper Frank Meier, der um 1925 begann, Champagner mit Orangensaft im Verhältnis 1:1 zu mischen. Interessanterweise markierte Meier in seinem eigenen Barbuch von 1934 alle seine Erfindungen mit einem speziellen Symbol — beim Mimosa fehlt diese Kennzeichnung.
Eng verwandt ist der Buck’s Fizz, der bereits 1921 im Londoner Buck’s Club kreiert wurde. Der Unterschied: Beim Buck’s Fizz kommt doppelt so viel Champagner wie Orangensaft ins Glas.
Seinen Namen verdankt der Cocktail der Mimose (Acacia dealbata), deren leuchtend gelbe Blüten an die Farbe des Drinks erinnern. Richtig populär wurde der Mimosa in den USA ab den 1960er Jahren, als ein Restaurantbesitzer an der Jersey Shore ihn als Alternative zur Bloody Mary zum Brunch anbot. Angeblich soll auch Alfred Hitchcock ein großer Fan gewesen sein.
Fun Facts
Earl Mountbatten soll 1961 Queen Elizabeth II. während einer Reise an die Côte d’Azur den Mimosa vorgestellt haben. Ein Artikel im Sydney Morning Herald verband den Drink daraufhin mit der britischen Königsfamilie — und die Nachfrage stieg sprunghaft an.
In den USA ist der Mimosa heute so eng mit dem Brunch verbunden, dass viele Restaurants Bottomless Mimosas anbieten — Flatrate-Trinken zum Festpreis.
Wie schmeckt ein Mimosa Cocktail?
Der Mimosa schmeckt fruchtig-frisch mit einer angenehmen Spritzigkeit. Die Süße des Orangensafts harmoniert mit der feinen Säure und den Bläschen des Champagners. Das Ergebnis ist ein leichter, erfrischender Cocktail mit zartem Zitrusaroma.
In was für einem Glas wird ein Mimosa Cocktail serviert?
Der Mimosa wird traditionell in einer Sektflöte (Champagnerflöte) serviert. Die schmale, hohe Form hält die Kohlensäure länger im Drink und präsentiert die aufsteigenden Bläschen besonders schön. Alternativ eignet sich auch eine Champagnerschale (Coupe).
Wo stammt der Mimosa Cocktail her?
Der Mimosa stammt aus Paris. Er wurde vermutlich in den 1920er Jahren an der Bar des berühmten Hôtel Ritz kreiert. Ein enger Verwandter, der Buck’s Fizz, entstand bereits 1921 in London.
Wann wurde der Mimosa Cocktail erfunden?
Der Mimosa wurde um 1925 erfunden. Als Entstehungsort gilt die Bar des Hôtel Ritz in Paris, wo Barkeeper Frank Meier den Champagner-Orangensaft-Mix erstmals servierte.
Wer hat den Mimosa Cocktail erfunden?
Als Erfinder gilt Frank Meier, der legendäre Barkeeper des Hôtel Ritz in Paris. Allerdings markierte Meier in seinem eigenen Barbuch von 1934 den Mimosa nicht als seine Erfindung — die genaue Urheberschaft ist daher bis heute umstritten.
Was ist der Unterschied zwischen Mimosa und Buck's Fizz?
Der Hauptunterschied liegt im Mischverhältnis: Beim Mimosa kommen Champagner und Orangensaft zu gleichen Teilen (1:1) ins Glas. Beim Buck’s Fizz wird doppelt so viel Champagner wie Orangensaft verwendet (2:1). Der Buck’s Fizz entstand 1921 in London, der Mimosa wenige Jahre später in Paris.
Welcher Sekt eignet sich am besten für einen Mimosa?
Am besten eignet sich ein trockener (Brut) Sekt, Prosecco oder Champagner. Der Wein sollte nicht zu süß sein, da der Orangensaft bereits Süße mitbringt. Prosecco ist eine beliebte und preisgünstige Alternative zu Champagner — sein leicht fruchtiger Charakter passt hervorragend zum Orangensaft.
Ist ein Mimosa Cocktail mit Alkohol?
Ja, der Mimosa enthält Champagner, Sekt oder Prosecco und hat damit einen Alkoholgehalt von etwa 6–8 %. Für eine alkoholfreie Version den Sekt einfach durch Mineralwasser mit Kohlensäure oder alkoholfreien Sekt ersetzen — Geschmack und Spritzigkeit bleiben erhalten.
Was ist ein Mimosa Frühstück?
In den USA gehört der Mimosa fest zum Brunch. Viele Restaurants bieten sogenannte Bottomless Mimosas an — unbegrenzt nachschenken zum Festpreis. Der leichte, fruchtige Cocktail passt hervorragend zu Eggs Benedict, Pancakes oder French Toast und gilt als elegantere Alternative zur Bloody Mary.