Reis kochen

Reis kochen klingt einfacher als es ist – zu viel Wasser, zu lange Hitze, und der Reis wird matschig. Zu wenig Wasser, und er bleibt hart. Die Quellmethode (auch Absorptionsmethode) löst das Problem: festes Mengenverhältnis, einmal aufkochen, dann auf kleiner Flamme quellen lassen. Kein Ablaufwasser, keine Verluste – und perfekt lockerer Reis.

Zutaten für Reis kochen

Zutat Menge Hinweise
Langkornreis oder Basmati 300 g ca. 300 g = 4 Portionen als Beilage
Wasser 450 ml für Basmati; für Langkornreis 600 ml
Salz 1 TL
Butter oder Öl 1 TL optional, für lockeren Reis

Zubereitung

  1. Reis waschen: Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar läuft – etwa 1 Minute. Das Waschen entfernt überschüssige Stärke, die den Reis klebrig macht. Bei Jasminreis überspringen, der soll leicht kleben.
  2. Mit Wasser aufsetzen: Reis, Wasser, Salz und optional Butter in einen Topf mit gut schließendem Deckel geben. Einmal aufkochen lassen.
  3. Quellen lassen: Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren, Deckel auflegen und den Reis 12–15 Minuten quellen lassen. Den Deckel während dieser Zeit nicht abnehmen – der Dampf gart den Reis von innen. Nach 12 Minuten kurz prüfen: Wenn das Wasser vollständig absorbiert ist und sich kleine Dampflöcher gebildet haben, ist der Reis fertig.
  4. Nachquellen und auflockern: Topf vom Herd nehmen und den Reis 5 Minuten mit aufgelegtem Deckel nachquellen lassen. Dann den Deckel abnehmen, den Reis mit einer Gabel auflockern und sofort servieren.

Das Mengenverhältnis Reis zu Wasser

Die richtige Wassermenge hängt von der Reissorte ab:

| Reissorte | Verhältnis Reis : Wasser |
|—|—|
| Basmati | 1 : 1,5 |
| Langkornreis | 1 : 2 |
| Jasminreis | 1 : 1,5 |
| Vollkornreis | 1 : 2,5 (länger kochen) |

Als Faustregel mit Tassen: 1 Tasse Reis, 1,5 bis 2 Tassen Wasser – je nach Sorte.

Wozu passt Reis?

Als Beilage ist Reis universell einsetzbar. Er passt zu Curry, Gulasch, Fisch und Fleisch. Ein klassisches Beispiel: unser Grünes Thai-Curry wird immer mit Jasminreis serviert – der Reis nimmt die Kokosmilch-Sauce perfekt auf.

Variationen

Gebratener Reis: Gekochten Reis (am besten vom Vortag) in einer heißen Pfanne mit etwas Öl, Ei und Sojasoße braten – ein schnelles Hauptgericht aus Resten. Mit Brühe statt Wasser: Hühner- oder Gemüsebrühe als Kochflüssigkeit gibt dem Reis mehr Geschmack. Mit Safran: Eine Prise Safran im heißen Wasser auflösen – für goldgelben, aromatischen Reis zu Fisch. Milchreis: Rundkornreis mit Milch, Zucker und Vanille zu einem Dessert kochen – ganz andere Verwendung, gleiche Methode.

Wie kocht man Reis richtig?

Die Quellmethode ist am zuverlässigsten: Reis waschen, mit der richtigen Wassermenge aufkochen, dann auf kleinster Hitze 12–15 Minuten mit geschlossenem Deckel quellen lassen. Deckel nicht abnehmen während des Garens. Nach dem Kochen 5 Minuten nachquellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern.

Wie viel Wasser bei 1 Tasse Reis?

Für Basmati und Jasminreis: 1,5 Tassen Wasser auf 1 Tasse Reis. Für normalen Langkornreis: 2 Tassen Wasser auf 1 Tasse Reis. Vollkornreis braucht 2,5 Tassen und mehr Zeit. Das Mengenverhältnis in Gramm: 300 g Basmati auf 450 ml Wasser.

Wann kommt Reis ins Wasser?

Kalt – Reis und kaltes Wasser kommen zusammen in den Topf. Dann gemeinsam zum Kochen bringen. Reis niemals in kochendes Wasser geben, wie bei Pasta – die Körner garen ungleichmäßig und werden außen weich, bevor sie innen gar sind.

Wie kocht man Reis im Topf ohne Kleben?

Reis vor dem Kochen gründlich waschen, bis das Wasser klar ist – das entfernt überschüssige Stärke. Die richtige Wassermenge verwenden (nicht zu viel). Nach dem Kochen mit einer Gabel auflockern, nicht mit einem Löffel rühren. Etwas Butter oder Öl ins Kochwasser gibt ebenfalls lockereren Reis.

Kann man Reis aufwärmen?

Ja – Reis im Kühlschrank abkühlen lassen und innerhalb von 2 Tagen aufbrauchen. Beim Aufwärmen im Topf oder in der Mikrowelle etwas Wasser dazugeben, damit er nicht austrocknet. Wichtig: Reis nicht mehrfach aufwärmen und nicht länger als 2 Tage im Kühlschrank lassen.