Die Virgin Margarita ist die alkoholfreie Version des mexikanischen Cocktail-Favoriten Margarita. Frisch gepresster Limettensaft, milder Orangensaft und Agavensirup ergeben einen lebhaft-sauren Drink mit dem typischen Margarita-Charakter – ganz ohne Tequila. Der Salzrand am Glas ist kein Muss, aber er hebt die Aromen deutlich hervor. Schnell gemixt und für alle geeignet.
Zutaten für Virgin Margarita
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Limettensaft | 60 ml | frisch gepresst, ca. 2 Limetten |
| Orangensaft | 30 ml | frisch gepresst |
| Agavensirup | 20 ml | oder Zuckersirup |
| Sprudelwasser | 30 ml | optional, für prickelnde Variante |
| Eiswürfel | für den Shaker und das Glas | |
| grobes Meersalz | für den Glasrand, optional | |
| Limette | 1 Scheibe | zur Garnierung |
Zubereitung
- Glasrand vorbereiten: Wer einen Salzrand möchte: Den Glasrand mit einer aufgeschnittenen Limette befeuchten, dann das Glas mit dem Rand in grobes Meersalz drücken und drehen. Das Glas anschließend beiseite stellen und mit Eis füllen.
- Shaker befüllen: Einen Cocktailshaker mit reichlich Eiswürfeln füllen. Limettensaft, Orangensaft und Agavensirup hineingeben.
- Shaken: Den Shaker kräftig 10–12 Sekunden schütteln, bis er außen stark abgekühlt ist.
- Abgießen und servieren: Den Cocktail durch das Shaker-Sieb in das vorbereitete Glas abseihen. Wer eine prickelnde Margarita möchte, jetzt mit etwas Sprudelwasser auffüllen. Mit einer Limettenscheibe garnieren und sofort servieren.
Variationen
Für eine Erdbeer-Virgin-Margarita einfach 4–5 frische Erdbeeren mit in den Shaker geben und gemeinsam mit den anderen Zutaten shaken oder vorher pürieren und abseihen. Eine Mango-Variante gelingt mit 50 ml frischem Mangosaft statt Orangensaft. Wer es etwas salziger und komplexer mag, gibt eine Prise Chili in den Drink – das ist in Mexiko eine beliebte Zubereitungsart für Margaritas. Anstelle von Agavensirup funktioniert auch Honig gut, der dem Drink eine blumigere Note verleiht.
Die Geschichte der Margarita
Die Margarita gehört zu den bekanntesten Cocktails der Welt. Über ihre Entstehung gibt es mehrere konkurrierende Geschichten, alle datieren auf die späten 1930er bis frühen 1940er Jahre in Mexiko. Eine der meistzitierten Versionen behauptet, der Barkeeper Carlos „Danny“ Herrera habe den Drink 1938 in seinem Restaurant Rancho La Gloria für die Showdancerin Marjorie King erfunden, die gegen viele Spirituosen allergisch war, Tequila aber vertrug. Eine andere Geschichte führt den Namen auf die Schauspielerin Rita Hayworth zurück, die bürgerlich Margarita Casino hieß. Die alkoholfreie Virgin Margarita entstand später als einfache Anpassung des Originals – der Tequila wird einfach weggelassen.
Wo stammt die Margarita her?
Die Margarita stammt aus Mexiko und entstand in den späten 1930er bis frühen 1940er Jahren. Über den genauen Ursprung gibt es mehrere Theorien – sicher ist, dass der Drink mexikanische Wurzeln hat und Tequila als Basis enthält.
Wann wurde die Margarita erfunden?
Die meisten Quellen datieren die Entstehung der Margarita auf die späten 1930er Jahre, mit der ersten schriftlichen Erwähnung um 1953. Die Virgin Margarita als alkoholfreie Variante ist eine modernere Weiterentwicklung.
Wer hat die Margarita erfunden?
Das ist nicht eindeutig geklärt. Mehrere Personen beanspruchen die Erfindung. Am häufigsten wird Barkeeper Carlos „Danny“ Herrera genannt, der den Drink um 1938 für eine Kundin kreiert haben soll, die auf die meisten Spirituosen allergisch reagierte.
Wie schmeckt eine Virgin Margarita?
Eine Virgin Margarita schmeckt frisch-sauer, leicht süß und intensiv nach Limette. Der Orangensaft rundet den Geschmack ab. Mit Salzrand entsteht ein spannender Kontrast zwischen Salzig und Sauer, der den Getränkegenuss deutlich verstärkt.
In was für einem Glas wird eine Margarita serviert?
Die Margarita wird traditionell in einem Margarita-Glas serviert – dem breiten, flachen Stielglas mit dem charakteristischen geschwungenen Rand. Alternativ funktioniert auch ein normales Cocktail-Glas (Coupette) oder ein Rocks-Glas mit Eis.
Was kann ich statt Agavensirup verwenden?
Agavensirup lässt sich durch Zuckersirup (gleiche Menge, aus 1:1 Zucker und Wasser) oder Honig ersetzen. Für eine kalorienärmere Variante eignet sich auch Stevia-Sirup. Wichtig ist, den Süßungsgrad nach eigenem Geschmack anzupassen, da Agavensirup süßer ist als normaler Zucker.